Törn 17. bis 29. Juli 2017: Dalen – Oslo

Besatzung:

Skipper 1 Florin Cadalbert, Skipper 2 Rudolf Bachmann
Crew: Max Gubler, Armin Haering, Pierre-François Sieber, Martina Wartenweiler

Wir trafen uns alle, fast alle, in Oslo, wo wir die erste Nacht im Hotel verbrachten und am nächsten Tag den Bus für die Fahrt nach Dalen nahmen. Dort stiess dann auch Max zu uns, welcher bereits schon ein paar Tage in Norwegen verbracht hatte. Die Crew war jetzt komplett und somit ging es am nächsten Tag los.

Fünf Tage verbrachten wir auf dem wunderschönen Telemarkkanal. Unsere Etappen: Von Dalen nach Kviteseid, dann nach Ulefoss, anschliessend rauf nach Notodden und schliesslich runter nach Skien. Das Wetter war uns im Grossen und Ganzen wohlgesinnt. Wir hatten Spass, die vielen Schleusen zu passieren und dabei den jungen Schleusenwärtern und –wärterinnen bei ihrem schweisstreibenden Handwerk zuzusehen. Bei Flachwasser waren wir wiederholt gefordert, die Route sicher zu meistern. Skien war dann ein Highlight: Armin bekam endlich sein Gepäck wieder und wir lernten Ove kennen (ein Kollege von Max aus früheren Zeiten) und konnten mit ihm das alte Schiff ERIK, sowie den Clubraum der Seemannsgesellschaft bestaunen.

Am Sonntag, 23.07.17 sagten wir dem Telemarkkanal Adieu. Unser erstes Ziel war Larvik. Am nächsten Tag schnupperten wir etwas am Inselchen Svenner, aber da schlechtes Wetter war, gings gleich weiter bis Tønsberg. Nun war wieder schönes Wetter angesagt und den nächsten Nachmittag und die Nacht verbrachten wir in einer schönen Bucht. Armin, Florin und Martina wagten sich sogar ins Wasser, welches überraschend angenehm warm war. Dann ging’s zurück in die Zivilisation, nach Moss. Wir legten da im Kanal, in der Nähe eines Pubs, an. Am Abend war dort ein Konzert einer einheimischen Band. Richtig rockig, richtig cool und so richtig laut!

Dann nahmen wir Kurs auf Oslo. Auf dem Weg machten wir Halt bei Oscarsborg. Nach einer schmackhaften Gemüsesuppe waren wir gestärkt für die Besichtigung der Burg, zwar bei Regen, aber deshalb nicht minder interessant und historisch lehrreich. Die kommende Nacht verbrachten wir in Leangbukta. Hier mussten wir die Dienste einer Werft für eine kleine Reparatur und vor allem zum Oelwechsel in Anspruch nehmen. Am Abend wurden wir ein weiteres Mal verwöhnt von Max’s Curry. Die letzte Etappe nach Oslo Akerbrygge war etwas rauh. Es blies ein kräftiger Wind – immerhin bei eitlem Sonnenschein. Dank der Vorankündigung beim Hafenmeister hatten wir im Hafen einen super Anlegeplatz in Poleposition, wo Florin, trotz starken Böen, souverän anlegte.

Der Törn war sehr schön und vor allem dank Kanal und Nordsee sehr vielseitig. Wir waren eine angenehme Crew, jeder und jede half überall und vor allem war der Trip sehr lehrreich! Zu viert verliessen wir am Samstag die Rolling Swiss II in Richtung Flughafen Oslo. Florin und Max blieben auf dem Schiff und absolvierten auch noch den Folgetörn.

Martina Wartenweiler

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