25.07.2015 – 08.08.2015; København – Rostock

Crew: Skipper Peter, Skipper II Stefan, Furier und Bootsmann aussen Peter genannt Pi, Bootsmann innen Peter genannt Kumulus und Purser/Blogger Ursula

Ein Törn der Superlative

Anders kann und will ich diesen Törn keinesfalls benennen. Ein Highlight folgte dem Anderen und wer schon selbst einen solchen Törn erlebt hat, weiss, dass niemand das in ein paar kurzen Sätzen so beschreiben könnte, dass es nacherlebt werden könnte. Deshalb hier nur eine Zusammenfassung.

Die Reise begann in Kopenhagen, führte uns am Tag darauf mit einem Zwischenstopp über Humlebaek, wo wir das Louisiana Museum besuchten, nach Helsingør. Unser  äusserst königlicher Liegeplatz direkt vor Shakespeares Hamlet-Schloss bei schönstem Sonnenschein erwartete uns.

Die Reiseroute führte uns nach Positionshalteübungen weiter nach Ven, wo wir die Whisky-Destillerie besuchten.

Malmö und Ystad erwarteten uns. Wir passierten die Brücke Falsterbo und die Øresundbrücke. In Ystad wurde uns eine besondere Ehre zuteil, durften wir doch am, ansonsten reservierten Steg der ‚Postjakten Hiorten‘, anlegen.

Das nächste Highlight dieser Reise war der Besuch der Erbseninseln Christiansø und Frederiksø. Dieser östlichste Punkt Dänemarks verfügt über eine ganz besondere Vegetation, da es hier besonders viele Sonnenstunden gibt, Felsen und Schutzmauern der ehemaligen Festung speichern die Wärme und geben diese ab.

Weiter ging es nach Bornholm, wo wir während ein paar Tagen blieben, um die Insel zu erkunden. In Allinge fand ein Hafenfest statt, welches ziemlich viel Leben in den Ort brachte. Daneben besuchten wir die Madsebakke aus der Bronzezeit oberhalb von Sandvig und die Ruine Hammershus.

Die zweite Woche startete mit einer  Überfahrt nach Kåseberga, wo sich das Wikingersteinschiff Alestenar (Die Steine von Ale) befindet.

Die längste und ziemlich ruppige Fahrt führte uns nach Klintholm Havn Møn, bevor wir nach Nykøbing Falster weiter fuhren. Unsere Tagesetappe erwies sich als eine wunderschöne Strecke mit vielen kleinen Highlights. So dem Einlaufen in den Grønsund oder die Durchfahrt unter der Autobahnbrücke E47 und das Passieren der Guldborg-Brücke.

Am letzten Tag vor dem obligaten Putzen, Packen und Aufräumen ging es zurück nach Warnemünde, wo die Hanse-Sail stattfand.

 

Ein schöner Törn ging zu Ende. Zwei Wochen könnten auf so engem Raum eine Herausforderung fürs Miteinander sein. Für uns war es eher so, dass wir noch lange gekonnt hätten, hätte man uns gelassen… Wir wurden ein verschworenes Team, in welchem jeder und jede akzeptiert und geschätzt wurde und auf eine ganz besonders schöne Art und Weise entwickelte sich eine Gruppenfreundschaft, die ich nie mehr missen möchte.


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