16.08. – 23.08.2014 Saint Malo – Saint Malo

Skipper: 1 Christine Skipper 2 Marcel
Crew: Patricia, buy cialis Tim, purchase Kersten, pharmacy Frank

Nicht ganz schwache Winde und Wellen mit Folgen

Der Törn war in verschiedener Hinsicht speziell. Einmal, dass drei Paare daran teilgenommen haben. Ausserdem ein Beweis, wie klein die Welt ist. Aus Berlin meldeten sich Kersten und Frank an. Wir haben zuerst gedacht, die beiden arbeiteten teilweise in der Schweiz oder hätten sonst eine Beziehung zur Schweiz oder CCS. Aber weit gefehlt. Wir erinnern uns an die Miete der Motoryacht Helene. Der damalige Vermieter ist ein Bekannter von Frank. Dieser hat ihm empfohlen, an einem Törn auf unserem schönen Schiff teilzunehmen.

Beim Törntreffen in Zürich (Frank war extra angereist….) stellte sich heraus, dass alle die Inseln Guernsey und Sark besuchen wollten und dass Essen auf dem Schiff nicht gefragt war.

Die Anreise der Teilnehmer war ebenso speziell. Sk1 und Sk2 mit dem TGV, Tim und Patricia mit dem eigenen Auto, das sie anschliessend Ferien machen wollten und Frank und Kersten mit Flug und Bahn.

Nach den üblichen Vorbereitungen war der Wunsch, direkt nach Guernsey auszulaufen, trotz nicht ganz schwachen Winden und etwa 1,5m hohen Wellen.
Die weniger geübten Crewmitglieder hatten sich bezüglich Seefestigkeit wohl etwas überschätzt mit den damit verbundenen Folgen…., weshalb unterwegs entschieden wurde, Jersey anzulaufen.

Am nächsten Tag war es wesentlich ruhiger, so dass die Fahrt direkt nach Sark problemlos verlief. Dort gibt es auf der Ost- und auf der Westseite je ein Bojenfeld. Zum Anlanden ist das Dingi notwendig, es existiert kein Wassertaxi.

Das Absenken unseres Dingis wurde vorbereitet und Davids ab. Aber oh Schreck, das Dingi fiel mit lautem Getöse ins Wasser und die Davids hinterher??? Es stellte sich heraus, dass die Befestigung der Vorrichtung aus dem Laminat gerissen war, weil diese Verbindung viel zu schwach konstruiert war. Ein Wunder, dass das Ganze so lange gehalten hat.

Trotzdem konnte das Dingi benutzt werden und wir verbrachten eine schönen Tag auf der Insel Sark. Bemerkenswert ist, dass es auf dieser kleinen Insel Velos, einige Traktoren und viele Pferdekutschen gibt. Kurios ist auch, dass Alkohol nur mit einer Mahlzeit zusammen serviert werden darf…. Hier ist die Welt noch in Ordnung!

Eine andere Geschichte war anschliessend das Hochziehen des Dingis. Trotz vereinten Kräften gelang dies nicht. Zuerst musste der Motor entfernt werden. Erst jetzt konnte das Dingi angehoben und gesichert werden. Die kurze Fahrt nach Guernsey verlief anschliessend problemlos.

In Guernsey erkundeten wir die Insel per Velo. Dabei mussten wir feststellen, dass Elektrovelos, im Unterschied zu Frankreich, auf der Insel noch kaum zu mieten waren. Der Vermieter normaler Velos gab uns aber eine Route an, welche nicht viele Steigungen aufwies und am Abend mussten alle zugeben, dass Elektrovelos nicht notwendig gewesen sind. Das Velofahren ist nicht ganz ungefährlich, wegen dem Linksverkehr und den schmalen Strassen. Velowege gibt es nur teilweise.

Nach dem Landtag führte der Weg am Donnerstag nach St. Cast an der französischen Küste. St. Cast ist ein neuer, moderner Hafen.
Die kurze Fahrt nach St. Malo am Freitag beendete den schönen Reisetörn.

Marcel


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