23.08. – 30.08.2014 Saint Malo – Nantes

Skippper: Hanspeter und Andreas
Crew: Lisa, cialis sale Thomas, Jacques und Michael


Eine Fahrt ins Übungsgebiet des Theoriekurses

22.08.2014 Basel – Nantes – St. Malo
Am Freitag treffen sich 4 von 6 Teilnehmer am Flughafen Basel-Mulhouse und reisen von Basel nach Nantes. In Nantes haben wir ein Auto gemietet, und so sind wir rasch in St. Malo, ganz ohne Hilfe von GPS. Im Hotel treffen wir die andere 2 Crew Mitglieder, wir sind komplett. Gemeinsam essen wir in einem Restaurant und lernen uns so ein bisschen kennen.

23.08.2014 St. Malo
Am Morgen begeben wir uns zum Hafen und übernehmen die Rolling Swiss II. Wir beschliessen, erst am Sonntag auszulaufen. Für heute stehen das Einkaufen, die Befestigung des Davits mit Leinen an der Reling des Achterdecks, die Verstauung des Aussenbormotors des Dingis im Maschinenraum, die Instruktion des Skippers II über die sicherheitstechnischen Ausrüstung an Bord und eine generelle theoretische Einführung über das An-und Ablegen einer etwas grösseren Motoryacht wie die „Rolling Swiss II“ auf dem Programm. Am Abend essen wir an Bord. Es gibt ein wunderbares Risotto des Skippers II.

Sonntag, 24.08.2014 St. Malo – St. Helier, Jersey
Ein schöner Tag zum Auslaufen, wenig Wind und Wellen. Wir kommen gut voran und müssen ein wenig warten um über die Schwelle des Hafens von St. Helier zu fahren. Nach etwa 6 Stunden legen wir an. Am Abend essen wir in einem feinen Restaurant, auf Empfehlung des Hafenmeisters. Das Essen ist fein, wir haben viel Spass. Der Kellner scheint sich aber nicht gewohnt zu sein, dass Gäste zum zweiten Mal nach der Weinkarte fragen (again…..?).

Montag, 25.08.2014 St. Helier, Jersey – St. Peter Port, Guernsey
Der Luftdruck ist gesunken…, der Wind hat zugenommen und damit auch die Wellenhöhe. Da wartet eine ungemütliche See auf uns! Schiff und Besatzung schlagen sich aber tapfer, und bereits um 13:30 Uhr laufen wir in St. Peter Port ein (mit einem Festmacher weniger an Bord..). Der Schreiberling dieses Berichtes nimmt ab jetzt auch Stugeron, und fühlt sich den kommenden Tagen schon viel besser……In St. Peter Port liegen wir an einem Ponton nicht direkt an Land. Mit Hilfe des Dinghis unseres Nachbarn fahren wir ins Dorf etwas einkaufen (der Davit gebrauchen wir in diesem Törn nicht). Heute Abend verwöhnen wir uns mit einem leckeren Essen aus der Bordküche.

Dienstag, 26.08.2014, St. Peter Port, Guernsey – Cherbourg, France
Wir dachten, wir müssen früh weg. Eine Überprüfung der Tidenberechnung zeigt jedoch, dass wir am besten erst am Nachmittag losfahren. Wir sind flexibel, machen einen Hafenmanöver, so dass wir gut an Land kommen können und geniessen den Morgen. Zum z’Mittag essen wir gemeinsam in einem Restaurant in St. Peter Port, anschliessend heisst es „Leinen los“. Wind ist noch immer da, aber es fühlt sich etwas angenehmer an als gestern. Mit ca. 12,6 Knoten fahren wir mit der Strömung zwischen Alderney und der Cap de la Hague durch. Zwischenzeitlich fällt auch das GPS noch aus, uns kann aber nichts mehr stören. In der Nacht, etwas nach 22:00 kommen wir in Cherbourg an. Wir essen noch etwas Kleines an Bord und gehen rasch in den Kojen; morgen wollen wir früh abfahren.
Mittwoch, 27.08.2014, Cherbourg, France – Ouistreham, France
Ein langer Tag mit ca. 71,0 sm! Das Wetter hat sich gebessert, wir kommen schneller voran als geplant, die Strömung nimmt uns mit. Unterwegs begegnen wir einem Boot des französischen Zolls. Wir werden via VHF 8 aufgefordert uns zu melden und einige Angaben zur Besatzung und Abfahrt- und Zielhafen anzugeben. Eine schöne Abwechslung während der Fahrt. Weiter müssen wir auf Fischerbojen achten. In Ouistreham kommen wir um 15:30 Uhr an und legen hinter der Schleuse im schönen Hafen an. Wir versuchen bei den vielen Ship-chandlern eine neue Leine als Festmacher zu kaufen, ohne Erfolg. Hingegen war unser z’Nacht ein grosser Erfolg!

Donnerstag, 28.08.2014, Caen- und Beach-Day (statt D-Day)
Heute besuchen wir die Landungsküste der Alliierten. Wir sind ja schliesslich in der Normandie! 70 Jahre ist es nun her, dass die Landung stattfand. Wir besuchen die„Pegasus“ Brücke, einen amerikanischen Soldatenfriedhof bei Colleville-sur-mer (Omaha Beach), die Landungsanlage der Alliierten in Arromanches und ein Geschütz der Deutschen, das die Invasion auch nicht verhindern konnten. Ein Crew-Mitglied besucht währenddessen die Stadt Caen, eine schöne Stadt zum Verweilen. Am Abend treffen wir uns wieder an Bord der „Rolling Swiss II“ und essen nochmals auswärts in gleichem Restaurant wie gestern. Uns geht es gut!

Freitag, 29.08.2014, Ouistreham – Le Havre
Der letzte Törntag. Wir fahren schon früh durch die Schleuse und sind bereits um 10 Uhr in Le Havre. Das Schiff wird „geputzt und gestrählt“, am Nachmittag soll bereits die Schiffsübernahme stattfinden. Am Abend gibt es noch das „Captains Dinner“, dann an Bord noch einen letzten Whiskey….

Samstag, 30.08.2014, Le Havre – Paris – Basel
Heute nehmen wir Abschied der „Rolling Swiss II“. Noch ein letztes Foto, dann geht es mit dem Mietauto nach Paris, anschliessend mit dem Zug nach Basel. Zwei der Crew-Mitglieder fahren mit dem Zug nach Paris und bleiben dort noch ein paar Tage. Es war eine tolle, abwechslungsreiche Woche im Übungsgebiet des Theoriekurses.
Michael


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