07.06. – 21.06.2014 Saint Malo – Brest

Skippper: Richard
Crew: Robert und Emanuel


Auch mit einer kleinen Mannschaft ist die RS II zu beherrschen

Der Törn Saint Malo => Brest resp. Brest => Brest war durch einige Besonderheiten geprägt. Aber alles der Reihe nach.
Eigentlich waren zwei einzelne Törn’s geplant, pilule aber durch die grosse Flexibilität der Crew konnten diese beiden Wochen zusammengelegt werden für eine 10 tägige durchgängige Törnplanung.

Somit konnte eine ausgedehnte Reise angegangen werden: Saint Malo => Granville => Jersey St. Helier => Guernsey St. Peter Port => Paimpol => Perros-Guirec => Roscoff => L’Aber Wrac’h => Brest.

Die Crew war nicht nur sehr flexibel, cialis sale auch aussergewöhnlich „konzentriert“, remedy waren wir auf dem Schiff nur zu Dritt, zwei Seemänner beim absolvieren ihrer Ausbildungsmeilen und der Skipper. Hat natürlich auch seine Vorteile, einerseits konnte sich niemand beklagen man bekomme zu wenig praktische Erfahrung als Steuermann oder Navigator. Bei solch einer kleinen Crew müssen alle mit anpacken, immer. Und zweitens konnte sich niemand über mangelnden Platz auf dem Schiff beschweren, jeder hatte seine eigene Koje.

Für einen Bretagne-Törn hatten wir aber auch aussergewöhnlich gutes Wetter. Es hat einmal kurz nach der Abfahrt in Granville geregnet, aber wirklich nur kurz. Ansonsten hatten wir immer schönes Wetter, das Wetter von unserem Törn war geprägt durch ein stationäres Hoch über Irland.
Mit Wellen muss man in der Bretagne immer rechnen. Aber auch da konnten wir uns nicht wirklich beklagen. Natürlich hatten wir ab und zu mit Wellengang zu kämpfen, aber alles in Massen.
Wind war mehrheitlich vorhanden, meistens am Nachmittag gegen Abend so 3-5 Bft., manchmal auch stärker. Da sind dann die Anlegemanöver eben besonders gut vorzubereiten, gerade wenn man nur zu dritt ist. Das Schiff gut „abfendern“, den möglichen Liegeplatz so aussuchen dass der Wind hilft und vorsichtig aber beherzt das Manöver fahren. Und ja, es kann vorkommen dass es nicht auf Anhieb klappt. Dann heisst es die Geduld nicht verlieren und mit genügend Anlauf das Manöver nochmals anfahren. Auf jeden Fall haben wir unsere Lady in jedem Hafen an den Platz bekommen und ohne Kratzer oder sonstige Schäden.

Die Bretagne ist ein tolles Revier, die grossen Gezeiten-Unterschiede machen die ganz Reiseplanung sehr spannend. Insbesondere die Zeiten wann man in einen Hafen einlaufen kann und wann man den Hafen wieder verlassen kann müssen genau berechnet werden. Aber auch beim Ankern vor der Küste wenn man z.B. auf eine Hafenöffnung ab einer bestimmten Wasserhöhe wartet sind die landschaftlichen Veränderungen durch den hohen Tidenhub sehr eindrücklich und schön.

Nach 9 Tagen auf See und Total 292 Seemeilen haben wir unser erstes Ziel den Hafen von Brest erreicht.
Hier hat Emanuel das Schiff verlassen, Robert und ich hatten noch 3 Tage Zeit die nähere Gegend zu erkunden. So sind wir zu zweit aufgebrochen; Brest => Morgat => Camaret sur Mur => Brest. Zu zweit sind die Hafenmanöver unter Wind noch anspruchsvoller, aber schadlos machbar.

Der Törn war durch einige besondere Umstände besonders, auch besonders schön. Und noch eine Besonderheit hatten wir auf unsere Reise, wir konnten den Geburtstag unserer Lady feiern.


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