04.05. – 11.05.2013 Kiel – Aarhus

 
Und – bei frischem Wind gibt’s Appenzeller Fondue
 

Skipper: Hanspeter und Peter
Crew: Patricia, Werner, Bernhard und Severin

 

Am Freitagabend den 3. Mai 2013 trifft sich die Crew mit Skipper Hanspeter, Skipper 2 Peter, Patricia, Werner, Bernhard und Severin in Kiel im Yachthafen Düstenbrock auf der ROLLING SWISS ll.
Unser Ziel ist in einer Woche über Maasholm, Faborg, Svendborg, Samsø durch den grossen Belt nach Aarhus zu fahren.

Nach einem ersten Frühstück geht die Crew auf Grosseinkauf um für die ersten Tage ausgerüstet zu sein. Sobald die Vorräte verstaut waren bekamen wir eine Schiffsinspektion mit einer Sicherheitseinweisung.
Die erste Etappe wurde von unseren Skippern vorbereitet und führt uns nach Maasholm, ein deutsches Fischerörtchen.

Gemäss Tradition legt unser Skipper ab und übergibt nach den ersten Meilen das Ruder der Crew weiter.
Mit tollem Wetter fahren wir nach Maasholm. Kurz nach dem Anlegen hören wir über Kanal 16 ein Maydayrelay. Kurzzeitig werden alle etwas nachdenklich, später erfahren wir, dass es sich um ein Paar in einem gekenterten Katamaran handelte, welche aber glücklicherweise gerettet werden konnten.
Zum Abendessen genossen wir ein mitgebrachtes Appenzeller Fondue, passend zum frischen Wind.
Nach spannenden Diskussionen und einem halben Meter Mitternachtssalami krochen wir spät in die Kojen.

Am Sonntagmorgen übernahm Severin die Tagesskipperrolle und navigierte uns durch interessantes Gebiet, zuerst auf die Insel Nyø wo wir unter Anker frischen Rauchlachs genossen.
Ein kurzer Dingiausflug von Bernhard und Severin rundete den Nachmittag ab, wir lichteten den Anker und fuhren durch gut signalisiertes Fahrwasser nach Faborg.
Faborg eine kleine Stadt mit farbigen Häusern, offensichtlich die traditionellen Farben Ocker und Caput Mortum.
An Bord kochte uns Patricia wunderbare Spaghetti zum Abendessen.

Die nächste Etappe plante Tagesskipper Bernhard und führte uns über Aeroskoebing nach Svendborg.
In Aeroskoebing machten wir einen Mittagshalt mit kleiner Stadtbesichtigung, wieder schöne kleine farbige Häuser hauptsächlich in Ocker und in Rottönen bemalt. Wie schon Faborg wirken die Städtchen recht verschlafen, fast alle Geschäfte waren geschlossen.
Die Weiterfahrt führte wieder durch spannende Fahrwasser nach Svendborg.
Abendessen wieder an Bord, Lammcurry von Severin.

Am nächsten Morgen legten wir bereits um 0800 ab, um intensiv im Hafen von Svendborg An- und Ablegemanöver zu üben. Langsam werden alle mit dem Schiff vertraut und die Manöver klappen immer besser.
Tagesskipper Werner führt uns über Nyborg nach Kerteminde und weiter nach Kolbykaas auf der Insel Samsø.
Aufgrund der unsicheren Wetterlage vom kommenden Tag, beschlossen wir einen längeren Schlag bis Samsø zu machen, so hätten wir die Möglichkeit auf direktem Weg nach Aarhus mit ca. 40 sm zu machen.
Gegen 1800 machten wir im Hafen von Kolbykaas fest. Nachtessen an Bord, Rigatoni arrabiata al Bernardo.

Das Wetter zeigte sich auch am kommenden Tag moderat, so dass wir auf die andere Seite der Insel nach Ballen fuhren. Nach diesem kurzen Schlag hatten wir genug Zeit am Nachmittag während zwei Stunden im Hafen diverse Manöver zu fahren, Anlegen 45 Grad, Eindampfen in die Vorspring zum Ab- und Anlegen, rückwärts durch das Hafenbecken usw.
Zum z’Nacht bekamen wir einen vom Skipper wunderbar zubereiteten Fisch mit Ofenkartoffeln.

Der nächste Tag führt uns bis Mittag nach Ebeltoft, wo wir pausierten und ein Museumsschiff, sowie ein Marineaufklärungsschiff besichtigen konnten.
Weiter ging’s ans Ziel unserer Reise, nach Aarhus. Gegen 1800 machten wir im Yachthafen von Marselisborg fest. Abendessen an Bord, grüne Spargeln und Pouletbrust mit Nudeln.

Unseren Putztag wollten wir uns noch etwas mit Hafenmanöver versüssen, allerdings mit viel Wind, in den engen Wassergassen eine grosse Herausforderung. Nach einem kleinen Mittagessen im Hafenrestaurant, legten wir mit dem Putzen los.
Nach getaner Arbeit lud uns Hanspeter zum „Captainsdinner“ in ein tolles, trendiges Steakhouse in Aarhus ein. Auch ein letzter Malt in einer Bar durfte nicht fehlen.

Am Samstag übergaben wir das Schiff der neuen Crew mit Skipper Christian.
Es war eine super Woche mit vielen lehrreichen Meilen und Manövern mit einem grossartigen Skipper und einer ganz tollen Crew – wir kommen wieder.

Severin


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