23. – 30.05.2015 Emden – Hamburg, und ein Abstecher nach Helgoland

Skipper: Ueli; Skipper II: Stephan; Crew: Sandra, cheap Markus, Martin, Gerd

Freitag, 22.5.2015: Anreise nach Emden

Wegen des Lokführer-Streiks stellte sich im Vorfeld die bange Frage: Wie kommen wir vom Flughafen Hamburg nach Emden? Kurzfristig organisierte ein Teil der Crew einen Mietwagen. Da der Lokführerstreik am Vorabend beendet wurde, schaffte auch ich mit kleineren Hindernissen (überfüllte Bahnsteige und Züge) den Weg nach Emden. Am Abend konnten wir alle gemeinsam ein feines Nachtessen im Hotel „Zum goldenen Adler“ geniessen.

Samstag, 23.5.15: Schiffübernahme und Hafenmanöver

Pünktlich um 9.00 Uhr haben wir die Rolling Swiss übernommen. Dank des Mietwagens gestaltete sich die Einkaufstour etwas einfacher. Auch die Vorgängercrew profitierte vom Taxidienst von Sandra zum Bahnhof in Emden. Nach der kompetenten Sicherheitsunterweisung durch Stephan konnten wir uns alle während eines rund 2-stündigen Hafenmanövers erstmals mit dem Schiff vertraut machen. Leider hatten es mehrere Segler auf unseren Liegeplatz abgesehen, so dass wir am Schluss im Päckchen bei einem deutschen Segler anlegen mussten. Zunächst etwas widerwillig, weil er auf keinen Fall den letzten Spieltag der Bundesliga verpassen wollte, erklärte er sich dank gutem Zureden von unserem Skipper dennoch bereit, nochmals abzulegen und bei uns festzumachen. Wir lassen den ersten Tag mit einem Nachtessen in einem Steak-House ausklingen.

Sonntag, 24.5.2015: Emden – Borkum

Tagwacht ist bereits für 0530 Uhr angesagt, den Gezeiten sei gedankt. Wir laufen um 0745 bei bedecktem Wetter und Wind von SW mit 2 Bf Richtung Borkum aus. Die Überfahrt verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Wir erreichen unseren Hafen wie geplant kurz vor Mittag. Am Nachmittag haben wir die Gelegenheit das im Hafen liegende SAR-Schiff Alfried Krupp und das als Museum genutzte ehemalige Feuerschiff Borkumriff zu besichtigen. Am Abend nehmen wir die Kleinbahn nach Borkum, flanieren durch den Ort und die Uferpromenade entlang, bevor wir nach einem Apéro in einem Fischrestaurant zu Abend essen.

Montag, 25.5.2015: Borkum – Norderney

Heute steht die Weiterfahrt nach Norderney auf unserem Programm. Wieder heisst es um 0600 aufstehen. Wir nutzen die Zeit bis zum geplanten Auslaufen um 0900 Uhr zum Üben von An- und Ablegemanövern. Auf der Fahrt nach Norderney wird auch noch das POB-Manöver trainiert. Dank perfekter Planung durch unseren Tagesskipper Martin kommen wir pünktlich im am Zielort an. Am gleichen Steg gegenüber liegt ein Motorboot, das den „Geissens“ bestens zu Gesicht stehen würde. Heute Abend geniessen wir das von unserem Skipper Ueli zubereitete Teigwarenmenue an Bord unseres Schiffs.

26.5.2015: Norderney- Helgoland

Unser Etappenziel heisst Helgoland, die einzige deutsche Hochseeinsel. Wegen der Gezeitenströmungen plant unsere Tagesnavigatorin Sandra, die Überfahrt erst am Mittag in Angriff zu nehmen. Wir nutzen die freie Zeit am Vormittag für diverse kleinere Arbeiten und Botengänge (Frischwasser nachfüllen, Kühlwasser für Motor organisieren) und üben vor Abfahrt nochmals im Hafen. Die Überfahrt nach Helgoland verläuft recht stürmisch bei Wind aus NW mit 5 Bf. Bei der Querung des Verkehrstrennungsgebietes funkt uns German traffic control an und ordnet eine Kursänderung an. Grund ist der Brand des Düngemittelfrachters „Purple Beach“ ca. 20 sm westlich von Helgoland. Aufgrund der Explosionsgefahr wird das Seegebiet rund um den Havaristen gesperrt. Trotz der Kursänderung schaffen wir es dank zügiger Fahrt, um 2040 Uhr im Hafen von Helgoland anzulegen, so dass wir um 2100 Uhr noch gerade rechtzeitig in die „Bunte Kuh“ auf Helgoland „einlaufen“ können. Einige von uns geniessen die Spezialität Hummer. Da die Abfahrt für morgen erst für den Mittag angesagt ist, machen wir noch einen Abstecher in die älteste Disco Deutschland auf dem Oberland. Das biedere Ambiente im „Krebs“ hat uns aber nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen, so dass wir die Lokalität nach einem Drink wieder früh verlassen. Nix ist mit „Saturday Night Fever“.

27.5.2015: Helgoland – Cuxhaven

Den Vormittag nutzen wir zu einer Besichtigung der Insel. Wir setzen mit einem Wassertaxi zur Düne über und beobachten die Robben und Seehunde beim „Chillen“ am Strand. Sandra macht noch einen Abstecher zum Wahrzeichen von Helgoland, der „Langen Anna“. Um 1400 Uhr legen wir Richtung Cuxhaven ab. Markus übernimmt für diesen Schlag die Rolle des Tagesnavigators. Da sich der Wind über Nacht beruhigt hat, verläuft die Überfahrt weit weniger „schaukelig“. Am Abend geniessen wir feine Älpler Makronen mit Apfelmuss und ein feines Dessert, zubereitet von unseren Bordköchen Sandra und Stephan.

28.5.2015: Cuxhaven – Wedel

So langsam nähert sich unser Törn dem Ende entgegen. Heute steht die mit rund 45 sm letzte längere Etappe die Elbe aufwärts auf dem Programm. Um mit dem Strom fahren zu können, müssen wir wieder früh aus den Federn, um um 0630 Uhr ablegen zu können. Dank Stromunterstützung machen wir fast 10 kn Fahrt über Grund. Die Fahrt in der Elbe verläuft sehr abwechslungsreich, gibt es doch einige Grossschiffe zu beobachten. Gegen Mittag laufen wir in die grosszügige Marina Hamburg in Wedel ein, wo wir Treibstoff bunkern. Am Nachmittag geniessen wir Kaffee und Kuchen in der Schiffbegrüssungsstelle an der Elbe. Leider ist wenig los an diesem Nachmittag. Umso mehr staunen wir, als plötzlich die Schweizer Nationalhymne ertönt und die Durchfahrt des letzten fahrenden U-Bootes der Schweizer Marine verkündet wird. Leider können wir trotz intensivem Ausguck noch nicht mal das Sehrohr des U-Bootes entdecken. Zum Abendessen bleiben wir gleich im Restaurant nebenan.

28.5.2015 Wedel- Hamburg City Sporthafen

Am Morgen ermöglicht uns unser Skipper nochmals das Üben von An- und Ablegemanövern im Hafen. Wir legen um 900 Uhr ab und absolvieren die letzten 12 sm zum City Sporthafen in Hamburg. Wir nutzen die frühe Ankunft gegen 11 Uhr für die Inventaraufnahme und erste Reinigungsarbeiten. Martin zaubert aus den Resten der Bordküche noch einen feinen Thon Salat. Am Nachmittag machen wir das Schiff klar für die morgige Schiffsübergabe. Am Abend gehen wir ins Portugiesen Viertel zum Nachtessen. Auf dem anschliessenden Rundgang durch Hamburg darf natürlich auch ein Abstecher auf die Reeperbahn nicht fehlen. Am nächsten Morgen heisst es wehmütig Abschied nehmen. Nach erfolgter Schiffsübergabe nutzen einige von uns den Tag noch für eine individuelle Besichtigung von Hamburg, bevor es wieder retour Richtung Schweiz geht.

Ganz herzlichen Dank an unsere beiden Skipper Ueli und Stephan. Wir haben auf diesem Törn sehr viel gelernt und von Eurer Erfahrung profitiert. Das Zusammenleben auf dem Boot gestaltete sich herrlich unkompliziert. Alle haben angepackt und Ihren Teil zu einem gelungen Törn beigetragen, an den wir all gerne zurückdenken werden.

Für’s Team: Crewmitglied Gerd


9.-23.Mai 2015: Rotterdam-Emden: Der Commodore des CCS als Skipper im Einsatz…

Croisière Rotterdam – Emden du 9 au 23 mai 2015

Cette croisière sur le Rolling Swiss II était placée sous le signe de l’amitié. Elle avait comme but de découvrir la partie centrale et nord de la Hollande. Un couple d’octogénaire, recipe Bob et Liz, physician qui navigue principalement avec le CCS Genève, sick souhaitait faire une dernière croisière sur le bateau moteur du club après avoir connu de belles excursions dans les pays nordiques avec l’ancien « Clarita ». L’équipage était complété par le second Eliane, par Marc-Henri qui connait bien la technique du bateau et par Gilles dont c’était une première à bord et qui souhaitait accomplir une partie des milles nécessaires pour l’obtention du permis mer moteur.

Arrivé le vendredi de bonne heure, l’équipage est parti à la découverte de Rotterdam. Cette ville de par son architecture très moderne ne ressemble à aucune autre. De larges avenues, des voies dégagées pour le tram, des parkings souterrains en masse et bien sûr de larges pistes cyclables. Presque entièrement détruite pendant la dernière guerre, sans directives contraignantes, les architectes s’en sont donnés à cœur joie.

Après la prise du bateau, les contrôles, l’instruction de sécurité, sa prise en mains et l’avitaillement vint le départ direction Amsterdam par les voies intérieures. Nous avons choisi un canal très romantique qui nous a conduits par Gouda, Alphen aan de Tijn, Oude Wetering, Ringvaart, l’aéroport de Schipol et pour finir au Sixhaven à Amsterdam. Route très pittoresque, idéale pour la navigation de plaisance, nous avons traversé de très jolis village pieds dans l’eau, jardins, grills, apéro avec des gens bien sympathiques. Le canal était parsemé de petits lacs, de petits ports et de dizaines de ponts. L’arrivée en ville a nécessité de la patience. Les ponts n’étaient que partiellement desservis et le responsable allait d’un à l’autre en bicyclette. Arrivé à Houthaven, nous suivons sur un court trajet le Noordzeekanaal jusqu’au Sixhaven. Port de plaisance situé derrière la gare centrale qui est atteignable en quelques minutes et gratuitement en ferry.

Visite d’Amsterdam, ballade sur les anciens canaux et anciens quartiers. Beaucoup de jeunes, de touristes et de vélos. La ville est vivante et est magnifique. Cette pause touristique donne l’occasion de changer la batterie moteur et de trouver la panne de la VHF.

Puis, nous descendons le Noordzeekanaal en direction de Hoorn et amarrage dans le vieux port, derrière l’écluse. Une jolie bourgade siège de l’ancienne Compagnie des Indes avec des maisons du 17ème siècle dont certaines penchent terriblement. Beaucoup de touristes. Le lendemain, appareillage en direction de Stavoren. Nous décidons de quitter l’Isselmer et passons, avec de l’attente, l’écluse de Makkum. Nous sommes dans le Waddenzee à marée basse avec des km2 d’estran à découvert. Nuit à Harlingen avec repas gastronomique. La météo n’étant pas fameuse, nous décidons de continuer notre périple par l’intérieur. En route pour Dokkum. Le lendemain ce sera Lauwersoog. C’est une occasion pour rejoindre Borkum par la mer extérieure. Nous sommes prêts à passer l’écluse mais la capitainerie nous le déconseille au vu du mauvais temps annoncé. Nous suivons ces sages conseils et suivons le Eemskanaal et décidons de passer la nuit à Groningen. Le lendemain, suite de la navigation, entrée dans le Randzelgat puis nous filons avec 4 nds de courant favorable jusqu’à Borkum. Mauvais temps, vague de 2,50m, pas pour nous. Nous décidons de rester et de visiter cette jolie île balnéaire. Le lendemain ce sera Delfzijl la dernière occasion de faire le plein de carburant. A nouveau avec 3-4 nds de courant favorable et pendant 5 minutes les deux moteurs à 3000 tmn et à plus de 20 nds nous rejoignons cette bourgade hollandaise. Le lendemain matin, départ à 05h30 pour être à 08h00 prêts pour passer la grande écluse d’Emden. Notre intention était de gagner le vieux port, au centre ville près de l’Hôtel-de-Ville. Pas de chance, le pont du chemin de fer est défectueux, impossible de passer et le bateau est trop haut pour passer par un autre canal. Déçus, nous repassons la grande écluse et amarrons dans le port extérieur où aura lieu la passation à l’équipage suivant.

Nous avons parcouru en deux semaines 275 milles, la plupart dans des eaux intérieurs et passer 142 ponts et écluses avec presque chaque fois, au vu des  5,50m de hauteur du bateau, un contact VHF et des manœuvres en espace restreint avec accostage et appareillage.

En conclusion : une belle découverte de la Hollande et une superbe croisière sur un magnifique et luxueux yacht.

Le skipper, Daniel