30.08. – 06.09.2014 Le Havre – Paris

30.08.2014 – 06.09.2014

Le Havre – Paris

Skipper: Peter und Christoph
Crew: Priska, Peter und Kristina

Die Seine von ihrer schönsten Seite

Nach einer leidlich gemütlichen Fahrt im TGV von Zürich nach Paris, wo wir das reservierte Mietauto übernahmen, erreichten wir nach einer ca. 2-stündigen Fahrt Le Havre, den Ausgangspunkt für unseren Seine-Törn. Da wir das Boot erst am Samstag übernehmen sollten, blieb noch etwas Zeit für einen kurzen Stadtbummel sowie ein gemütliches Abendessen, um uns auf die französische „Joie de Vivre“ einzustimmen.

Peter, unser Skipper, und Christoph als Skipper 2 regelten die Bootsübergabe bereits am Freitag, so dass wir übrigen, Peters Frau Priska, ihr Vater Peter und ich, Ehefrau von Skipper 2, am Samstagmorgen gleich die Rolling Swiss II entern konnten.

Nach erfolgter Sicherheitsinstruktion durch Christoph fuhren wir gleich los. Leider war uns das Wetter nicht milde gestimmt, so dass die kurze Überfahrt übers Meer etwas stürmisch geriet und vor allem Priska und ich mehr als erleichtert waren, die ruhigen Binnengewässer der Seine zu erreichen.

Die erste kurze Fahrt führte uns ins wunderschöne, mittelalterlich angehauchte Honfleur, wo wir den Proviant für die nächsten Tage bunkerten. Am nächsten Tag planten wir eine relativ lange Etappe bis nach Rouen, deshalb war früh Tagwache angesagt. Unser Plan ging aber leider nicht auf, da wir wegen einer defekten Schleusenanlage gezwungen waren, aufs Hochwasser zu warten, was unsere Abfahrt um einen halben Tag verzögerte! Dadurch hatten wir aber die Möglichkeit, das pittoreske Honfleur etwas besser zu erforschen.

Glücklicherweise erwies sich die Fahrt nach Rouen kürzer als ursprünglich angenommen, so dass wir unseren Reiseplan einhalten konnten. Nach einer Besichtigung von Rouen’s Altstadt und der beeindruckenden Kathedrale nahmen wir am nächsten Tag weiter Fahrt auf, welche uns in den nächsten Tagen über Poses, Les Andelys, Vernon nach Le Port de l’Ilon führte, wo wir das Boot auftanken konnten und einen Tipp bekamen, einen Abstecher auf die Oise nach Port Cergy zu machen. Der Tipp war goldrichtig und der Abend im mediterran angehauchten Port Cergy einer der schönsten dieses Törns.

Die nächste Station hätte zugleich unsere Endstation sein sollen: Paris Arsenal! Es erwies sich jedoch als etwas schwierig, dort unterzukommen, weshalb wir eine Nacht im ca. 24 km entfernten Port Van Gogh verbrachten. Nach etwas Überzeugungsarbeit gelang es uns schliesslich doch, am nächsten Tag im Hafen Paris Arsenal einen Platz zu ergattern, was vor allem für die Bootsübergabe von grossem Vorteil war.

Nach 7 Tagen und insgesamt 7 (!) Schleusen auf der Seine am Eiffelturm vorbei ins Zentrum von Paris einzufahren war ein einmaliges und absolut beeindruckendes Erlebnis und somit würdiger Abschluss eines unvergesslichen Törns!


23.08. – 30.08.2014 Saint Malo – Nantes

Skippper: Hanspeter und Andreas
Crew: Lisa, cialis sale Thomas, Jacques und Michael


Eine Fahrt ins Übungsgebiet des Theoriekurses

22.08.2014 Basel – Nantes – St. Malo
Am Freitag treffen sich 4 von 6 Teilnehmer am Flughafen Basel-Mulhouse und reisen von Basel nach Nantes. In Nantes haben wir ein Auto gemietet, und so sind wir rasch in St. Malo, ganz ohne Hilfe von GPS. Im Hotel treffen wir die andere 2 Crew Mitglieder, wir sind komplett. Gemeinsam essen wir in einem Restaurant und lernen uns so ein bisschen kennen.

23.08.2014 St. Malo
Am Morgen begeben wir uns zum Hafen und übernehmen die Rolling Swiss II. Wir beschliessen, erst am Sonntag auszulaufen. Für heute stehen das Einkaufen, die Befestigung des Davits mit Leinen an der Reling des Achterdecks, die Verstauung des Aussenbormotors des Dingis im Maschinenraum, die Instruktion des Skippers II über die sicherheitstechnischen Ausrüstung an Bord und eine generelle theoretische Einführung über das An-und Ablegen einer etwas grösseren Motoryacht wie die „Rolling Swiss II“ auf dem Programm. Am Abend essen wir an Bord. Es gibt ein wunderbares Risotto des Skippers II.

Sonntag, 24.08.2014 St. Malo – St. Helier, Jersey
Ein schöner Tag zum Auslaufen, wenig Wind und Wellen. Wir kommen gut voran und müssen ein wenig warten um über die Schwelle des Hafens von St. Helier zu fahren. Nach etwa 6 Stunden legen wir an. Am Abend essen wir in einem feinen Restaurant, auf Empfehlung des Hafenmeisters. Das Essen ist fein, wir haben viel Spass. Der Kellner scheint sich aber nicht gewohnt zu sein, dass Gäste zum zweiten Mal nach der Weinkarte fragen (again…..?).

Montag, 25.08.2014 St. Helier, Jersey – St. Peter Port, Guernsey
Der Luftdruck ist gesunken…, der Wind hat zugenommen und damit auch die Wellenhöhe. Da wartet eine ungemütliche See auf uns! Schiff und Besatzung schlagen sich aber tapfer, und bereits um 13:30 Uhr laufen wir in St. Peter Port ein (mit einem Festmacher weniger an Bord..). Der Schreiberling dieses Berichtes nimmt ab jetzt auch Stugeron, und fühlt sich den kommenden Tagen schon viel besser……In St. Peter Port liegen wir an einem Ponton nicht direkt an Land. Mit Hilfe des Dinghis unseres Nachbarn fahren wir ins Dorf etwas einkaufen (der Davit gebrauchen wir in diesem Törn nicht). Heute Abend verwöhnen wir uns mit einem leckeren Essen aus der Bordküche.

Dienstag, 26.08.2014, St. Peter Port, Guernsey – Cherbourg, France
Wir dachten, wir müssen früh weg. Eine Überprüfung der Tidenberechnung zeigt jedoch, dass wir am besten erst am Nachmittag losfahren. Wir sind flexibel, machen einen Hafenmanöver, so dass wir gut an Land kommen können und geniessen den Morgen. Zum z’Mittag essen wir gemeinsam in einem Restaurant in St. Peter Port, anschliessend heisst es „Leinen los“. Wind ist noch immer da, aber es fühlt sich etwas angenehmer an als gestern. Mit ca. 12,6 Knoten fahren wir mit der Strömung zwischen Alderney und der Cap de la Hague durch. Zwischenzeitlich fällt auch das GPS noch aus, uns kann aber nichts mehr stören. In der Nacht, etwas nach 22:00 kommen wir in Cherbourg an. Wir essen noch etwas Kleines an Bord und gehen rasch in den Kojen; morgen wollen wir früh abfahren.
Mittwoch, 27.08.2014, Cherbourg, France – Ouistreham, France
Ein langer Tag mit ca. 71,0 sm! Das Wetter hat sich gebessert, wir kommen schneller voran als geplant, die Strömung nimmt uns mit. Unterwegs begegnen wir einem Boot des französischen Zolls. Wir werden via VHF 8 aufgefordert uns zu melden und einige Angaben zur Besatzung und Abfahrt- und Zielhafen anzugeben. Eine schöne Abwechslung während der Fahrt. Weiter müssen wir auf Fischerbojen achten. In Ouistreham kommen wir um 15:30 Uhr an und legen hinter der Schleuse im schönen Hafen an. Wir versuchen bei den vielen Ship-chandlern eine neue Leine als Festmacher zu kaufen, ohne Erfolg. Hingegen war unser z’Nacht ein grosser Erfolg!

Donnerstag, 28.08.2014, Caen- und Beach-Day (statt D-Day)
Heute besuchen wir die Landungsküste der Alliierten. Wir sind ja schliesslich in der Normandie! 70 Jahre ist es nun her, dass die Landung stattfand. Wir besuchen die„Pegasus“ Brücke, einen amerikanischen Soldatenfriedhof bei Colleville-sur-mer (Omaha Beach), die Landungsanlage der Alliierten in Arromanches und ein Geschütz der Deutschen, das die Invasion auch nicht verhindern konnten. Ein Crew-Mitglied besucht währenddessen die Stadt Caen, eine schöne Stadt zum Verweilen. Am Abend treffen wir uns wieder an Bord der „Rolling Swiss II“ und essen nochmals auswärts in gleichem Restaurant wie gestern. Uns geht es gut!

Freitag, 29.08.2014, Ouistreham – Le Havre
Der letzte Törntag. Wir fahren schon früh durch die Schleuse und sind bereits um 10 Uhr in Le Havre. Das Schiff wird „geputzt und gestrählt“, am Nachmittag soll bereits die Schiffsübernahme stattfinden. Am Abend gibt es noch das „Captains Dinner“, dann an Bord noch einen letzten Whiskey….

Samstag, 30.08.2014, Le Havre – Paris – Basel
Heute nehmen wir Abschied der „Rolling Swiss II“. Noch ein letztes Foto, dann geht es mit dem Mietauto nach Paris, anschliessend mit dem Zug nach Basel. Zwei der Crew-Mitglieder fahren mit dem Zug nach Paris und bleiben dort noch ein paar Tage. Es war eine tolle, abwechslungsreiche Woche im Übungsgebiet des Theoriekurses.
Michael


16.08. – 23.08.2014 Saint Malo – Saint Malo

Skipper: 1 Christine Skipper 2 Marcel
Crew: Patricia, buy cialis Tim, purchase Kersten, pharmacy Frank

Nicht ganz schwache Winde und Wellen mit Folgen

Der Törn war in verschiedener Hinsicht speziell. Einmal, dass drei Paare daran teilgenommen haben. Ausserdem ein Beweis, wie klein die Welt ist. Aus Berlin meldeten sich Kersten und Frank an. Wir haben zuerst gedacht, die beiden arbeiteten teilweise in der Schweiz oder hätten sonst eine Beziehung zur Schweiz oder CCS. Aber weit gefehlt. Wir erinnern uns an die Miete der Motoryacht Helene. Der damalige Vermieter ist ein Bekannter von Frank. Dieser hat ihm empfohlen, an einem Törn auf unserem schönen Schiff teilzunehmen.

Beim Törntreffen in Zürich (Frank war extra angereist….) stellte sich heraus, dass alle die Inseln Guernsey und Sark besuchen wollten und dass Essen auf dem Schiff nicht gefragt war.

Die Anreise der Teilnehmer war ebenso speziell. Sk1 und Sk2 mit dem TGV, Tim und Patricia mit dem eigenen Auto, das sie anschliessend Ferien machen wollten und Frank und Kersten mit Flug und Bahn.

Nach den üblichen Vorbereitungen war der Wunsch, direkt nach Guernsey auszulaufen, trotz nicht ganz schwachen Winden und etwa 1,5m hohen Wellen.
Die weniger geübten Crewmitglieder hatten sich bezüglich Seefestigkeit wohl etwas überschätzt mit den damit verbundenen Folgen…., weshalb unterwegs entschieden wurde, Jersey anzulaufen.

Am nächsten Tag war es wesentlich ruhiger, so dass die Fahrt direkt nach Sark problemlos verlief. Dort gibt es auf der Ost- und auf der Westseite je ein Bojenfeld. Zum Anlanden ist das Dingi notwendig, es existiert kein Wassertaxi.

Das Absenken unseres Dingis wurde vorbereitet und Davids ab. Aber oh Schreck, das Dingi fiel mit lautem Getöse ins Wasser und die Davids hinterher??? Es stellte sich heraus, dass die Befestigung der Vorrichtung aus dem Laminat gerissen war, weil diese Verbindung viel zu schwach konstruiert war. Ein Wunder, dass das Ganze so lange gehalten hat.

Trotzdem konnte das Dingi benutzt werden und wir verbrachten eine schönen Tag auf der Insel Sark. Bemerkenswert ist, dass es auf dieser kleinen Insel Velos, einige Traktoren und viele Pferdekutschen gibt. Kurios ist auch, dass Alkohol nur mit einer Mahlzeit zusammen serviert werden darf…. Hier ist die Welt noch in Ordnung!

Eine andere Geschichte war anschliessend das Hochziehen des Dingis. Trotz vereinten Kräften gelang dies nicht. Zuerst musste der Motor entfernt werden. Erst jetzt konnte das Dingi angehoben und gesichert werden. Die kurze Fahrt nach Guernsey verlief anschliessend problemlos.

In Guernsey erkundeten wir die Insel per Velo. Dabei mussten wir feststellen, dass Elektrovelos, im Unterschied zu Frankreich, auf der Insel noch kaum zu mieten waren. Der Vermieter normaler Velos gab uns aber eine Route an, welche nicht viele Steigungen aufwies und am Abend mussten alle zugeben, dass Elektrovelos nicht notwendig gewesen sind. Das Velofahren ist nicht ganz ungefährlich, wegen dem Linksverkehr und den schmalen Strassen. Velowege gibt es nur teilweise.

Nach dem Landtag führte der Weg am Donnerstag nach St. Cast an der französischen Küste. St. Cast ist ein neuer, moderner Hafen.
Die kurze Fahrt nach St. Malo am Freitag beendete den schönen Reisetörn.

Marcel


26.07 – 09.08.2014 Nantes – Brest

Skippper: Marc und Isabelle
Crew: Christian und Morten


Ein Traum geht in Erfüllung – und Wie!

Schon lange wollte ich einmal die Bretagne befahren – so viele spannende Geschichten und beindruckende Bilder von Clubkollegen, view die mit den CCS-Segelyachten dieses Revier bereits erleben durften. Die Bretagne wurde mehr und mehr zum Traumrevier von mir: Die Rolling Swiss II musste dahin…. 2014 passte es!
Was lag also näher, einen zweiwöchigen Törn von Nantes nach Brest zusammen mit unseren Kollegen Christian Tiedt vom „BOOTE Magazin“ (http://www.boote-magazin.de/) und Morten Strauch von „Morten Strauch Fotografie“ (http://www.mortenstrauch.com/)durchzuführen. Besonders gefreut, hat mich auch, dass Isabelle vom Generalsekretariat des CCS sich auch wieder einmal für einem Törn mit der MY Rolling Swiss II entschlossen hat – und das sogar noch als Skipperin II! Danke Isabelle für deine tolle Unterstützung!
Was soll ich über diesen Törn mehr schreiben?
Christian wird für die beiden Reportagen, die voraussichtlich im ersten Quartal 2015 im BOOTE erscheinen werden, sicherlich wiedermal sein ganzen Können einsetzen und unsere Erlebnisse in seiner typischen lebhaften und packenden Form wiedergeben – untermalt von den beeindruckenden Bildern von Morten. Inseln werden dabei sicherlich ein Schwerpunkt bilden, beinahe alle haben wir besucht! Das hervorragende Wetter (gegenüber dem letzten Jahr in Norwegen – und gegenüber dem Schweizer Sommer) wird Mortens Bilder nur so strahlen lassen.
Vermutlich werden wir von malerischen Leuchttürmen, historischen U-Boot-Bunkern, zerklüfteten Klippen, karibischen Sandstränden, verspielter Eskortierung durch Delfine, trockenfallenden Häfen, dem gastlichen Empfang durch die Bretonen, Keltischer Musik, berüchtigten „Ecken“, idyllischen Flussläufen, schmackhaften Moule-Frites und den allzeit dominierenden Tiden lesen… Es waren unzählige, tolle Erlebnisse!

Danke an Isabelle, Christian und Morten es hat sehr viel Spass gemacht! – Marc