20.10.2012 „ROLLING HOME“ ist gestartet

 

 

Seit Samstag, health 20.10.2012 ist die MY ROLLING SWISS II unterwegs nach Basel. Die vorhergehende Woche wurde sie kurz und intensiv in de Klerks Yachtwerft überholt und gewartet. So wurden die Spuren der letzten 29 Törnwochen beseitigt. Speziell zu bemerken ist der intensive gelbe „Ostseebug“, eine Verfärbung, die durch eine Algenart der Ostsee hervorgerufen wird. Robert musste doch fleissig schruppen, um den Bug wieder schön weiss zu kriegen. Als kleine Überraschung traf dann gleich noch die „Aqualibra“ bei de Klerk zum Winterlager ein. „Aqualibra“ ist die älteste Schwester der Trader 42 Signature-Baureihe. Sie hat Baunummer 1, die RSII immerhin Baunummer 22.

Die „Rolling“ hat 2012 wiedermal eine eindrückliche Leistung erbracht: Die Reise nach Sankt Petersburg und zurück hat rund 1000 weitere Betriebsstunden und 5700 sm ins Logbuch unserer Motoryacht gebracht. Mit den nahezu 90% Auslastung ist auch der CCS sehr zufrieden.

Und nun geht es noch mit ROLLING HOME weiter: 27.10.2012 Köln; 03.11.2012 Karlsruhe; 10.11.2012 Basel.

Dann steht die MY ROLLING SWISS II für alle Interessierten offen: Besuchen Sie doch die CCS-Motoryacht anlässlich der GV von CCS Motorboot am 17.11.2012 in Basel oder der grossen CCS Generalversammlung am 24.11.2012 in Basel.
Am Sonntag 25.11.2012 besteht sogar die Möglichkeit, an Gästefahrten auf dem Rhein durch Basel teilzunehmen.

Informationen zu den Anlässen und weiterführende Links finden hier.

Wir würden uns sehr freuen, Sie im November an Bord der MY ROLLING SWISS II zu begrüssen.

Bis dann wünschen wir der RSII eine spannende und abwechslungsreiche „Bergfahrt“. Auch diese Fahrt können über Yellow Brick (Neu im Stundenintervall) oder AIS verfolgen.

Marc Pingoud, Schiffsverantwortlicher MY ROLLING SWISS II


22.09. – 29.09.2012 Kiel- Emden

Nordostseekanal und Ostfriesische Inseln

Skipper : Rolf und Markus
Crew: Ruedi, purchase Karl und Hanspeter

 

Der Törn beginnt mit dem gemeinsamen Abendessen am Freitag 21.9 in Kiel, check an dem letzte Absprachen und Vorbereitungen für den nächsten Tag gemacht werden konnten.

Der Samstag beginnt mit dem Einkauf und der Uebernahme der ROLLING SWISS II im Hafen von Kiel und schon bald hiess es „Leinen los“. Der erste Höhepunkt begann gleich vor der Haustür mit der Schleuse in den geschichtsträchtigen und weltweit meistbefahrenen Kanal, den Nordostseekanal. Die Passage ist eigentlich weniger spektakulär als wir uns das vorgestellt haben, aber eben das erste Mal….
Die Fahrt führt uns weiter bei Sonnenschein und ruhigem Fahrwasser nach dem idyllisch gelegenen Rendsburg in einem Seitenarm des NOK. Das norddeutsche Essen und die ausgezeichnete Infrastruktur des Yachtclubs bilden einen schönen Abschluss dieser ersten Etappe.
Frühmorgens gehts tags darauf, wollen wir doch den Nordostseekanal bis zur Schleuse Brunsbüttel durchfahren und dann weiter bis nach Wedel, kurz vor Hamburg, total 64 sm. Um 18.30 Uhr ist‘s dann geschafft und wir lassen den Tag im Hafenrestaurant ausklingen.
Leider war uns das Wetter nicht gut gesinnt, wie auch an den folgenden Tagen, an denen uns Wind und Regen mit wenig Sonnenschein stets treu blieben.
Am nächsten Montag brachen wir dann zur kürzesten Etappe des Törns nach Hamburg auf, das wir bei abermals schlechtem Wetter erreichten. Leider war es uns aus zeitlichen Gründen nur möglich einen kurzen Eindruck dieser legendären und geschichtsträchtigen Stadt zu erhalten. Der Abend in der einmaligen Atmosphäre des bekannten Restaurants im Feuerschiff wird uns aber sicherlich in Erinnerung bleiben.
Tags darauf fuhren wir bei abermals garstigem Wetter zu unserem nächsten Etappenziel in Cuxhaven, dem Tor zur Nordsee auf. Das aufklarende Wetter und die wunderschöne Hafenanlage des Yachtclubs am Rand des malerischen Städtchens trugen zur guten Stimmung am Abend bei.
Frisch gestärkt brachen wir dann zur „Königsetappe“ unseres Törns nach Norderney, einer der ostfriesischen Insel auf. Neben der navigatorischen Herausforderung, war die Anfahrt zu der Insel mit den wechselnden Sandbänken und instabilen Fahrwassern die Ansprüche des Tages, ganz zu schweigen von den 67 sm, die wir bei sehr welligen und regnerischen Verhältnissen zurücklegten. Zu unserer grossen Freude klarte es vor der Ankunft auf und ein sonniger Abend in der schönen Insellandschaft und ein sehr gepflegter und topausgerüsteter Hafen war der Lohn für diesen schwierigen Tag.
Die Fahrt nach Borkum, der äussersten ostfriesischen Insel, nahmen wir wieder bei sehr garstigem Wetter in Angriff. Der ehemalige Hafen der Deutschen Marine bot viel Platz, zeigte sich aber in einem etwas vernachlässigten Zustand und die Tankanlage war auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Zu aller Überraschung klarte es doch noch auf und so nahm der Tag zusammen mit einem feinen Menü aus der Bordküche ein gutes Ende.
Schon war es Freitag geworden und damit kam das Ende des Törns immer näher, mussten wir doch bis Mittag Emden erreicht haben. Die Anfahrt in den Hafen dieser, nach dem Krieg fast vollständig neu aufgebauten Stadt, führte durch eine Schleuse und eine ganze Gruppe von Hebebrücken mussten passiert werden. Wir genossen unseren letzten Törnabend in dieser sympathischen und sehr gepflegten Stadt und liessen die letzte herrliche Woche noch einmal Revue passieren. Dass die anschliessende Heimfahrt von zwei Zugspannen etwas verzögert wurde, konnte die positive Bilanz dieser Woche nicht mehr trüben.
Wir alle hatten bei diesem Törn dank unseren erfahrenen Skippern Rolf und Skipper 2 Markus die Gelegenheit, in einem sehr ausgeglichenen und tollen Team die Bootsführung in allen Disziplinen in einem anspruchsvollen Gebiet zu erlernen und zu vertiefen.
Ebenso war die ROLLING SWISS II ein ideales und komfortables Schiff. Unvergessen auch die tollen Gesprächsrunden am Abend bei einem guten Glas Wein.

Verfasst von Hanspeter


15.09. – 22.09.2012 Kopenhagen – Kiel

Nordostseekanal und Ostfriesische Inseln

Skipper 1: Ernst, no rx Skipper 2: Otto
Crew: Benno, sickness Pierre-François, Bernd, Mitch

Der Skipper und ein Teil der Crew reisten bereits am Freitag nach Kopenhagen und verbrachten eine Nacht in der dänischen Kommune bevor dann am Samstag im Yachthafen „Langelinie“ neben der berühmten „kleinen Meerjungfrau“ die ROLLING SWISS II übernommen werden konnte. Nach dem Einkauf und dem Einrichten an Board wurden die Leinen gelöst und wir machten uns auf den Weg Richtung Schweden.

Im Yachthafen von Skanör (kleine schwedische Insel) assen wir in einem kleinen Lokal direkt am Pier einen feinen Fisch und verbrachten unsere erste Nacht.

Am Sonntag fuhren wir wieder in Richtung Dänemark, diesmal aber südlicher und steuerten Kalvehave an, welches vor allem durch die Mön Brücke sehr bekannt ist.

Am Montag führte unsere Reise weiter nach Karrebaeksminde und am Dienstag nach Svendborg.
Es war uns wichtig, neben dem Leben an Bord auch immer Zeit zu finden, die Städtchen zu Fuss zu erkunden. So besuchten wir am kommenden Morgen auch Svendborg und fotografierten vor allem die für Dänemark bekannten schiefen Häuser.

Weil wird am Mittwoch den Hafen von Faaborg erst bei Nacht erreichen wollten, um uns durch das Leitfeuer in den Hafen führen zu lassen, peilten wir zuerst Aeroskobing an, wo wir noch ein Ankermanöver übten.

Die anschliessende Nachteinfahrt in Faaborg war ein tolles Erlebnis und hat der ganzen Crew viel Spass gemacht.
Die nächste Etappe führte uns schliesslich nach Deutschland, wo wir in Eckernförde unseren Hafenplatz fanden. Besonders beindruckend in diesem Hafen, war der grosse Holzsegler, der direkt neben uns stand.

Nachdem wir uns an Bord verköstigt haben und mit unserem Skipper 2 mit 2 Flaschen Champagner auf seinen neuen Job angestossen haben, legten wir uns zur Ruhe.

Inzwischen war es Freitag und wir mussten uns auf den Weg machen nach Kiel, wo wir unsere Yacht am Samstag der nächsten Crew zu übergeben hatten.

Die Ansteuerung von Kiel war sehr imposant, da wir von grossen Frachtern umgeben waren, welche in den Nord-Ostsee-Kanal einbogen oder von da kamen.

Nachdem wir das ganze Schiff auf Vordermann brachten und alles glänzte, gönnten wir uns in Kiel noch ein feines Steak und liessen den letzten Abend gemütlich ausklingen.

mm