09.06. – 16.06.2012 Helsinki – Helsinki

Ankern in den Schären um Helsinki

Skipper: Peter und Christian
Crew:    Alena, find Franziska und Daniel

Unsere Crew hat sich schon am Vortag getroffen. Wir haben am Abend ein finnisches Restaurant besucht, decease welches sehr gemütlich war. Wir konnten sogar finnische Spezialitäten wie zum Beispiel Lachs oder Renntier probieren. Am nächsten Morgen haben wir das Schiff MY ROLLING SWISS II bei schönem Wetter im Hafen von Helsinki übernommen.

Einkäufe wurden schnell und effizient erledigt und es ging los!
Zuerst haben jedoch alle im Hafen von Helsinki noch Manöver geübt. Später haben wir dann unseren Törn in Richtung Dragesviken gestartet. Schon bei der Törnplanung hat Christian mehrere Möglichkeiten vorbereitet, nurse unsere Tagesroute nach Wetter, Lust und Laune auszurichten.

Es wurde immer ein Tagesskipper bestimmt und die ganze Crew hat sich in einstündigen Intervallen als Navigator , Beobachter und Steuermann versucht. Es hat perfekt funktioniert, wir waren ein wirklich eingespieltesTeam!

Am zweiten Tag haben wir auch ein kurzes Power-Fahren erlebt!. Hat echt Spass gemacht! Wir haben im Hafen Taamisaari angelegt und die schöne finnische Stadt besichtigt. Unser Weg fuhrte dann über den Leuchtturm Bengtskär, welches mit 46m Höhe der höchste Leuchturm in den nordischen Ländern ist, nach Hankö, Inkoo und wieder nach Helsinki.

Wir haben oft in einer schönen Bucht übernachtet, inmitten von Schären, in wunderschöner finnischer Natur, umgeben von Ruhe, Wasser, Sonne und Vögeln. Einfach traumhaft! Ein totaler Höhepunkt war das Anlegen auf einem Felsen. Da hat uns unser Skipper Peter etwas gezeigt, was keiner von uns erlebt hat! Ein Schiff, auf Steinen befestigt! Unglaublich aber wahr!

Die Crew konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und an Sicherheit gewinnen. Dabei waren die bemerkenswerten Erfahrungen der beiden Skipper von grossem Vorteil. Ein herzliches Dankeschön an Peter und Christian.
Das Schiff ROLLING SWISS II ist sehr bequem und sehr gut ausgerüstet , es fehlt wirklich an Nichts! Trotz frischem Wind und kalten Temperaturen konnten wir viel Sonne geniessen und eine traumhafte finnische Natur auf dem See beobachten! Es war ein wirklich wunderschöner Törn!

Berichtet von Alena


02.06. -09.06.2012 Turku – Helsinki

Une Pharmacie transformée en bistrot

Skipper : Bernhard
Crew:

 

C’est par un relatif mauvais temps que nous nous retrouvons vendredi après-midi à Turku. Il pleut et il fait froid, sickness ce qui ne nous empêche pas de visiter Turku. Comme vous pouvez le constater, pilule les pharmacies qui ne sont plus exploitées, click peuvent très bien être transformées en bistrots !!!

Désirant nous faufiler dans les petits passages, nous sommes bien contents d’avoir à bord un GPS, car seule la carte nous rendrait la tâche bien ardue!!!

Notre beau Rolling Swiss II dans un petit port à peine indiqué sur la carte… Dans ces régions, le tourisme, surtout à cette époque, n’est pas très envahissant et nous nous trouvons souvent bien seuls…

Grâce à l’AIS,. Nous pouvions voir que ce Tanker était à l’ancre et pouvions passer sans soucis, mais c’est quand même très impressionnant !!

En route pour Porvoo, n’est-ce pas beau, cette navigation en eau calme, on ne souhaite pas déranger les poissons dans une eau comme ça… Et puis ce ciel clair, unique dans les pays nordiques, n’est-ce pas du rêve devenu réalité ?

Le CCS nous permet de faire des navigations dans des eaux où il n’est sans doute pas aisé de trouver des loueurs. Ainsi, grâce à un bateau super bien équipé et bien motorisé, c’est en toute sécurité que nous pouvons naviguer dans des lieux qui nous sont inconnus !!

Merci le CCS et bonne continuation !

Bernhard


26.05. – 02.06.2012 Stockholm – Turku

Von Schweden nach Finnland

Skipper: Ernst und Urs
Crew:    Daniel, Akki, André, Daniela


Der Törn startete in Stockholm mit der Übernahme der ROLLING SWISS II. Während sich die Skipper und der Motorverantwortliche um Papierkram kümmerten und die Trader 42 in Augenschein nahmen, ging der Rest der Crew zum Einkaufen. Da klar war, dass auf dem Weg nach Turku fast keine weiteren Einkaufsmöglichkeiten mehr bestehen würden, galt es Ware einzukaufen, um 6 Personen 1 Woche satt zu kriegen.

Das 1. Abenteuer war, drei gefüllte Einkaufswagen und drei Erwachsene mit dem Taxi an den Hafen transportieren zu lassen, was einige Überzeugungsarbeit an dem Taxifahrer und gelenkige Crewmitglieder erforderte. Nachdem alles auf der Rolling Swiss II verstaut war, konnte das eigentliche Abenteuer beginnen.

Nach einer Sicherheitsinstruktion und nachfolgender Hafenrundfahrt machten wir uns auf den Weg zum ersten Anker- und Übernachtungsplatz bei der Insel Bergh. Während des Abendessens stellte sich heraus, dass sich auch ein fest sitzender Anker lösen kann. Nach einem Sondereinsatz und aufgewärmtem Essen liessen wir den ersten Tag ausklingen.

Das Erwachen in der idyllischen Bucht hatte schon fast eine romantische Komponente und liess Ferienfeeling aufkommen. Nach einem reichhaltigen Frühstück konnte sich die Crew weiterhin mit dem Schiff vertraut machen. Der Schiffsbetrieb und das Bordleben nahmen seinen Lauf. Wir lernten und repetierten die ganze Seemannschaft, das Ab- und Anlegen sowie das Ankermanöver. Heutiges Ziel war Kapellsär Hamn auf Rådmansö.

Bevor wir zur Überfahrt über das offene Meer nach Mariehamn ansetzten, gab es eine intensive Instruktion über Seenotsignale und Rettungskörper. Interessante und lehrreiche Aspekte über dieses Thema wurden ausgeleuchtet und machten uns bewusst, wie viel es in einer solchen Situation zu beachten gilt – und dass wir das nie erleben möchten.

Trotz schönem Wetter war die Überfahrt aufgrund starken Winds sehr turbulent. Nicht nur der hohe Wellengang liess uns spüren, dass wir einer Nussschale gleich im offenen Meer tanzten, sondern auch die aus unserer Froschperspektive gesehenen riesigen Fähren und Frachtern. Wir befanden uns auf dem ‚Highway‘ der Berufsschiffe! Die Kollisionsverhütungsregeln konnten wir so praxisnah anwenden, vor allem als wir uns auf gleicher Höhe und in der Mitte von zwei sich kreuzenden Fähren befanden. Eine spannende Erfahrung! Mit dem Ankommen in Mariehamn überfuhren wir eine Zeitzone von UTC +2 auf UTC +3. Åland ist eine mit weitgehender Autonomie ausgestattete Provinz Finnlands, dessen Amtssprache aber Schwedisch ist. Sie besteht aus der gleichnamigen Inselgruppe in der nördlichen Ostsee am Eingang des Bottnischen Meerbusens zwischen Schweden und dem finnischen Festland. Der Archipel besteht aus über 6’700 Inseln und Schären und ist circa 40 Kilometer von der schwedischen Küste und 15 Kilometer von der finnischen Küste entfernt.
Bevor die heutige Weiterfahrt nach Bomarsund anstand, konnten die Crewmitglieder Ab- und Anlegemanöver üben. Eine tolle Übung, um die Wirkung des Ruderblattes des Halbgleiters zu spüren, die Drehpunkte kennenzulernen und bei auf- und ablandigem Wind längsseits ab- und anzulegen.

Von Bomarsund ging es weiter durch das Schärenmeer nach Fiskö und wiederum am Folgetag nach Nauvo. Das Schärenmeer liegt zwischen der Inselgruppe Åland und dem finnischen Festland. Das Meeresgebiet ist mit tausenden Schären und Klippen durchsetzt und ist navigationstechnisch eine Herausforderung, aber sehr lehrreich! Wir konnten lernen die Seezeichen, die Betonnung, die Richtbaken und die Leuchtfeuer zu lesen und sich daran zu orientieren und uns so stets in sicherem Fahrwasser zu bewegen.

Angekommen in Nauvo wurde das Schiff wieder betankt und von aussen vorgereinigt. Denn es stand schon der letzte Streckenabschnitt zum Zielhafen Turku bevor. Turku begrüsste uns mit strömendem Regen. Nach einer Woche schönem Wetter – mit viel und z.T. kaltem Wind – konnte der Wetterumschlag uns aber nicht mehr die gute Laune verderben.

Nun galt es das Schiff zu reinigen, das Inventar durchzuführen und für den Skipper seinen Papierkram zu erledigen. Nach einer Woche gefüllt mit Lernen, Arbeiten im Teamwork – aber auch Lachen und gemütliches Beisammensein – übergaben wir glücklich und stolz am Folgetag der nachfolgenden Crew ‚unser‘ Schiff, welches für wir sicher von Stockholm nach Turku überführen konnten und für eine Woche unser Daheim war.

Berichtet  von Daniela


19.05. – 26.05.2012 Norrköping – Stockholm

The Rolling Swiss Blues Cruise 2

Skipper: Stephan
Crew: Priska und Thomas

So hat sich Priska den Start nicht vorgestellt: Stephan und ich blieben eine weitere Woche und holten unser neues Crewmitglied am frühen Nachmittag am Bahnhof in Norrköping ab – das sicher die gute Überraschung.

Einkauf, sildenafil Einführung in das Schiff und Ruhezeit – wir starteten mit einem Nachtschlag, nurse das die überraschende Überraschung.

Ein unvergessliches Erlebnis angesichts der vielen Leuchtfeuer und natürlich zur Musik von Philipp Fankhauser, recipe und so gelangten wir sicher zur Insel Broken, wo wir bei Sonnaufgang und einem Kaffee auf die Nachfahrt anstiessen.

Was nun folgte war unglaublich: 6 sehr warme bis sogar heisse Tage in der Vorsaison in der Schärenwelt vor Stockholm, mit noch kaum belebten Häfen und Buchten.

Dieses einmalige Revier gehörte praktisch alleine uns, und entsprechend planten wir auch wunderschöne Tagesrouten durch die Inselwelt, der direkte Weg war verpönt. So erkundeten wir Naturbuchten, empfohlene Ankerplätze, schöne Anlegestellen, immer 1-3 Stunden Fahrt und dann eine Pause an einem einmaligen Ort.

So übernachteten wir etwa in einem Naturreservat an einer Boje des Schwedischen Yachtclubs, mit unser „Veranda“ völlig offen in der Abendsonne mit bestem Blick auf die Insel- und Tierwelt des Reservats. Bei Ringsö haben wir erfolgreich den Heckanker ausprobiert, ein einmaliges Erlebnis. Die einzige Nacht in einem offiziellen Hafen war in Trosa, wo wir auch unser einziges Essen in einem Restaurant genossen.

Sonst waren wir drei Zigeuner, die sich auf dem Schiff verpflegten und die Schärenwelt erkundigten, am schönsten Ort blieben wir für eine Pause, ein Essen oder gleich für die Nacht. Dazu gehörte natürlich auch das Grillieren, und immer wieder die unvergesslichen Momente bei offenere Loggia auf unser Veranda, zum Morgenessen, Picknick oder Ankertrunk; wir lebten in dieser Woche praktisch nur draussen. Und dazu die Musik von Philipp Fankhauser, eine veritable Blues Cruise.

Der Törn führte uns über 165 sm bei 33 Motorstunden in die Region Stockholm, wo die Inseln dann dichter besiedelt und auch die Schiffe um uns immer zahlreicher wurden. Unvergesslich bleibt die Einfahrt nach Stockholm.

Fazit: Ein perfekter Törn auf einem wunderbaren Schiff und einem einmaligen Revier.

Berichterstatter: Thomas


12.05. – 19.05.2012 Karlskrona – Norrköping

The Rolling Swiss Blues Cruise 1

Skipper: Stephan
Crew: Roger und Thomas

Kalt, buy cialis nass – Ölzeug und Stiefel kamen am ersten Tag nach der Schiffsübernahme in Karlskrona zum Einsatz, prostate aber nur für Hafenmanöver und eine profunde Einführung in die Geheimnisse dieser tollen Yacht.

Am nächsten Tag dafür paradiesisches Wetter und die Fahrt durch den Schärengarten vor Karlskrona, pilule dann in Richtung Norden. Zur schier permanenten Musik von Philipp Fankhauser führte uns dieser Törn bei besten (unterstützenden) Wind- und Wetterverhältnissen über knapp 200 sm zuerst durch den offenen Kalmarsund und dann entlang der Schärenwelt vor der Küste durch unglaubliche Fahrwege führte, häufig nur wenige Meter vorbei an Felsen.

Ohne die gute Betonnung praktisch unmöglich, aber auch Navigator und Pilot waren stets gefordert – es brauchte häufig Plotter und Karte, um die richtige Entscheidung zu treffen. Ein perfekter Ausbildungstörn, in einem wunderbaren Revier.

Die langen Tage des Nordens kurz vor der Sommerwende haben das Erlebnis weiter abgerundet. Die Nächte waren noch recht frisch, tagsüber brauchte es ebenfalls noch gute Kleidung, aber die Sonne zeigte uns durchaus auch schon, wozu sie in wenigen Wochen fähig sein wird.

In Kalmar (zweite Nacht) lagen wir längsseits beim Hafenmeister, in kurzer Gehdistanz zur Sauna nur für uns, dafür war der Hafen in Figeholm noch völlig verlassen (3. Nacht), in der vierten Nacht machten wir an einer Boje des Schwedischen Yachtclubs in einem Naturhafen fest, wo dann auch das Dinghi zum Einsatz kam fürs Bräteln auf einer Schäre, dann die Hafen von Fyrudden (4. Nacht) und Nävekvarn (5. Nacht), die letzte Nacht in Norrköping-Lindö.

Mit einer Ausnahme (Kalmar) hat die Crew sich stets auf dem Schiff verpflegt. Roger hat uns mit seinen Kochkünsten verwöhnt, der Ankertrunk (Gin Tonic Baltic Style, dazu Philipp Fankhauser) bei jeweils noch recht hohem Sonnenstand und dann der Whisky (Lagavulin, dazu natürlich Philipp Fankhauser) bei der Abenddämmerung, die bis kurz vor Mitternacht dauerte, werden uns in bester Erinnerung bleiben.

Häufig sind wir auch schon sehr früh gestartet, da es ab 4 h schon fast wieder taghell war. Nach Müesli mit Filmjölk (Schwedische Sauermilch) und heissen Schwedischem Toast dank dem in Karlskrona noch extra gekauften Toaster ging der Start jeweils erstaunlich gut – und die Fahrten durch die Morgenstunden bei spiegelglatter See entschädigten uns mehrfach für den Verzicht auf ein paar Stunden mehr im Schlafsack.
Fazit: Ein perfekter Törn auf einem wunderbaren Schiff und einem einmaligen Revier.

Berichterstatter: Thomas