Törn 7.-14. Oktober 2017 Amsterdam – Medemblik

Tag 1, 7.10.2017, Samstag, Amsterdam-Muiden

Wanderer, kommst Du – nein, nicht nach Sparta – nach Amsterdam, vergiss den Schirm nicht!

So herzlich die gegenseitige Begrüssung auf der Rolling Swiss ist, so ablehnend verhält sich das Wetter. So kommt die Einkaufsequipe nach speditivem Einkauf recht feucht zurück, was der Stimmung aber keinen Abbruch tut. Bald ist alles verpufft und die nötigen Einweisungen werden vom umsichtigen und sorgfältig instruierenden Skipper Ueli Gerber gegeben. Und gleich darauf kann sich die ganze Crew im benachbarten Hafenbecken in ersten Manövern üben.

Der Rest des Nachmittags ist der Fahrt durch Het IJ, die Oranjeschleuse und das Fahrwasser bis ins Gooimeer und nach Muiden gewidmet. Das Schleusen- und das Anlegemanöver laufen so super ab, dass spätestens jetzt allen klar ist: Das wird eine tolle Woche!

Tag 2, 8.10.2017, Sonntag, Muiden-Harderwjik

09.20 Uhr, Skipper Ueli instruiert die Kunst des Leinenwerfens, als der Nachbar, auf dessen Klampe wir üben, sich für den frühen Weckdienst bedankt. Na ja.

Nachdem alle einen Anlegen haben fahren können, die samt und sonders weich und ruhig verlaufen, nehmen wir Kurs auf Harderwijk. Ruedi navigiert und die Rolling folgt gehorsam dem Tonnenstrich.

Mittagspause im malerischen Spakenburg und noch einmal Gelegenheit für alle, das Anlegen und Ablegen zu üben.

Der Tag wird mit dem Anlegemanöver in Harderwijk beschlossen. Wir liegen wenige Schritte vom Havenkantoor entfernt.

Tag 3, 9.10.2017, Montag, Harderwijk-Urk

Auch der dritte Tag beginnt mit den von allen geschätzten Übungssequenzen, der Hafen in Harderwijk eignet sich sehr gut und alle können von Uelis hilfreichem Coaching profitieren. Gleich nach der Ausfahrt erwartet uns dann der erste Aquadukt. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Autos unter der Wasserstrasse durchfahren. Dank einigen Sonnensrahlen ist die Vorbeifahrt an der schönen Landschaft von Flevoland ein weiteres Highlight.

Aus Anlass der beschränkten Durchfahrtshöhe nach der Roggenbotsluis bei Elburg, ist darf die Crew etwas später die wahre Höhe der Rolling Swiss II nachmessen. Den Tag beschliessen wir wir mit MOB Manöver, bevor der Hafen von Urk angesteuert wird.

Tag 4, 10.10.2017, Urk-Lemmer

Heute steht auf Wunsch von Crewmitgliedern das Thema «Backbord anlegen» auf dem Programm. Es wird allen bald klar, wie sehr man dabei auf eine tolle Crew angewiesen ist. Wir haben Glück. Ankern zum Mittagslunch und 3×5 Minuten Vollgas runden den erneut tollen Tag ab. Die Einfahrt nach Lemmer ist quasi «s’Niidlegüpfi» zu einem ohnehin schon tollen Tag.

Tag 5, 11.10.2017, Lemmer-Heeg-Stavoren

So in einem holländischen Stadthafen zu liegen, ist schon edel: Schöne Häuser, ein toll tönender Glockenturm und eine gescheite Bäckerei. Doch dazu später. Die Manöver sind erneut eine Herausforderung und werden von allen gut gemeistert.

Bald warten wir vor der letzten Brücke, bevor es für ein paar Meilen in den Prinzessin Margret Kanal geht, einem Teil der Standing Mast Route. Mittagspause in Heeg mit Appeltart ( Määssi Rüedu) und genügend Rahm für alle!

Danach weiterhin das  platte Land, das seit dem Walliser-Holländer-Tausch mit den Bergen ( siehe Franz Hohler, Hoe de Bergen in Zwitserland kamen, gucksch youtube) so fantastische Eindrücke vermitteln kann. Wenigstens für manche Zwitsers.

Tag 6, 12.10.2017, Stavoren-Enkhuizen

Nebst wunderschöner Landschaft, wo die Schiffe an den Kühen vorbei fahren, welche ihrerseits unter dem Kanal zu grasen scheinen, es gibt auch Marinas, die den Eindruck holländischer Landschaft per erhöhter Windgeschwindigkeit noch toppen. Die Manöver in der Marina Stavoren waren denn auch von höherer Herausforderung als an anderen Tagen. Der Experimentierfreudigkeit tut das keinen Abbruch: Nebst MOB fahren braucht es ja auch MOB bergen, was wir mit Davits und Flaschenzug testen.

Die Überfahrt übers Ijsselmeer war «etwas bumpy», die «speditiven fünf Minuten» zeigten dann aber, dass die Rolling sehr stabil unterwegs sein kann.

Tag 7,13.10.

Nach den letzten Übungsmanövern in Enkhuizen gibt es dann eine kurze Radarsequenz, weil sich das Wetter nicht an die Vorhersage halten will. Bald aber ist die Sicht wieder besser und die kurze Strecke nach Medemblik wird ohne Kartenplotter, ganz traditionell bewältigt. Doppelpeilung auf ein Objekt, Kreuzpeilung und gute Peilobjekte bringen uns sicher nach Medemblik.

Nach dem speditiven Tanken geht es ans Reinigen des sorgsam gepflegten Clubschiffes. Als Marc Pingoud abends dann zur Übergabe kommt, ist er zufrieden und wir lachen viel im Salon der Rolling Swiss II.

Fazit: Alle sind zufrieden, haben bei den 112 Manövern viel gelernt, (56 ab- 56 anlegen gegenüber normalem Törn mit  nur ca. 20 Manövern), moderater, Konsum 10,8l pro Std. inkl. die fünf Vollgasfahrten, ergo entstehen maximal Fr. 100.- mehr als bei einem Törn mit einem Segelschiff. Soll nochmals jemand sagen, Motorböötler verheizen unsinnig Geld…

Impressionen:

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Törn 2. – 7.9.2017: Göteborg

2.9.2017

Göteborg, die Perle der Westküste Schwedens, begrüsst uns bei bestem Wetter. Die kleine lebendige Grossstadt mit ihrem nordischen Charme, ist unser Ausgangshafen, für einen spannenden Nordseetörn durch die faszinierende Landschaft der schwedischen Schären. Nach Eintreffen der Crew und erstem Kennlernen sind die Aufgaben schnell verteilt. Im nahegelegenen Supermarkt sorgt die Aufgabe des Einkaufs der «ungesalzenen Butter» für heitere erste Sprachunterrichte in Schwedisch. «osaltat» heisst das Zauberwort. Velkommen in Schweden. Während sich die Crew beim Einkaufen und Einkaufswagen schieben amüsiert, sind die Skipper fleissig dabei anstehende Schiffsreparaturen zu erledigen. Kein Kabel, kein Stecker und keine lockere Schraube ist mehr sicher vor dem Einsatz der fachkundigen Skipper. Der Abend lädt ein zum Schlendern durch die Stadt, mit Abschluss eines Abendessens, welches man sich aufgrund der eher knappen Auswahl an lokalen Restaurants zuerst verdienen muss. Mit einem Soft-ice im Bauch auf dem Heimweg endet der erste Tag zu aller besten Zufriedenheit.

3.9.2017

Nach einer professionellen Sicherheitseinweisung und Zuteilung der Aufgaben legen wir gegen Mittag in Göteborg ab. Das Auslaufen aus Göteborg wird bestimmt von zahlreichen Betonnungen, eine navigatorische Herausforderung. Mit Kurs Nord fahren wir direkt in die felsige Landschaft der Schären. Eine Inselwelt erbaut aus Steinformationen in allen Farbschattierungen, bewachsen mit Buschwerk und Graslandschaften in sattem Grün. Mystisch scheint es, einzelne Häuser brechen die Einsamkeit kontrastreich am Ufer gelegen. Gegen Abend liegt die Rolling Swiss II im Hafen Skärhamn in den letzten Strahlen des goldigen Abendlichtes. Skärhamn imponiert am Ufer gelegen mit moderner in die Landschaft eingeflochtener Kunst. Die Sicht auf Skulpturen aus Holz im Meer, kunstvoll angelegte Holzstege machen den Küstenspaziergang zu einem besonders schönen Erlebnis. Nach ereignisreichem Tag schläft es sich wunderbar im ruhigen Hafen auf unserer mit allem Komfort ausgestatteten Motorlady.

4.9.2017

Nach Ablegen in Skärhamn tauchen wir in die Weite der Fjorde ein. Die See Passagen sind breit mit ruhiger See, trotz langsam zunehmender Bewölkung und Wetterverschlechterung. Inseldörfer ziehen an uns vorbei mit strahlend weissen, und typisch rot- gelbgetünchten Häusern. Unzählige charmante Terrassen und Bootsanlegestellen bestimmen die Landschaft. Zielhafen ist Ellös, ein verschlafenes Dorf ohne grosse Infrastruktur. Da sich die Einkaufsmöglichkeit nicht in Hafennähe befindet, werden nach legis arte die Einkäufe per ausgeliehenem Einkaufswagen direkt zum Schiff gefahren. Spontan startet ein Zweimann Einkaufswagenrennen durch die Strassen von Ellös. Der Chauffeuse des entgegenkommenden Buses muss sich ein äusserst amüsantes Bild erboten haben, als die Herren halbliegend in Querlage die Strassen auf den Einkaufswagen im Duett heruntergedüst sind.  Ellös scheint auf Anhieb unspektakulär. Jedoch bietet es für alle Schiffliebhaber einen verborgenen Leckerbissen. Die Hallberg-Rassy Werft. Nach dem Motto «wer nicht wagt gewinnt nicht», melden wir uns selbstbewusst an der Rezeption der Werft mit der Bitte um eine Besichtigung. Zu unserem grossen Erstaunen werden wir sehr freundlich und umgehend in die Produktionshallen geführt. Riesige Holzkonstruktionen ummanteln die Schiffsrümpfe, welche zum Innenausbau in den grossen Hallen fachmännisch ausgestattet werden. Bis ein Jahr werde benötigt zur Finalisierung, und nur gegen Auftrag und Vorbezahlung, alles Handarbeit, die Umsetzung von Sonderwünsche im Innenausbau und der Ausstattung gehören dazu.

5.9.2017

Das sommerliche Wetter hat sich definitiv verabschiedet. Grau in grau mit Wind aus Nordost eignet sich der heutige Tag für ein Crewtraining. Der Tag beginnt mit dem Üben von Hafenmanövern, das Landen am Steg, Eindampfen in die Spring. Unterwegs scheitert ein erster Versuch eines Ankermanövers aufgrund des felsigen Grundes. Der Gute Wille zählt, auch das ist eine Erfahrung wert. Mit Ziel Uddevalla, erwartet uns kommend aus einer stillen Inselwelt, ein Industriehafen einen erheblichen Szenenwechsel. Vor uns liegen Silos, ein kleiner Industriehafen zeichnet sich ab, unter strömendem Regen wirkt es nicht sehr einladend. Wenigstens hat die zentrale Lage auch ihre Vorzüge. Bei dem feuchten Wetter sind alle froh ein gemütliches Restaurant in kurzer Fussdistanz zu erreichen.

6.9.2017

Spannung liegt in der Luft. Für drei Crewmitglieder ist heute in grosser Tag. Nur noch 9 Seemeilen bis zur offiziellen 100sten Seemeile, welche für den Hochseeausweis benötigt wird. Um 1225 Uhr bei 58°16,17N / 011°49,25E schallt es aus den Lautsprechern, Neptun wird gewürdigt, drei neue Skipper sind getauft. Dank Erfindergeist sind wir auch am Nachmittag bei zunehmend schlechter Sicht sicher unterwegs. Dies liegt bedingt durch Starkregen und Feuchtigkeit an der Herausforderung die Scheiben vor ständigem Beschlagen zu bewahren. Ä la Daniel Düsentrieb wird im wahrsten Sinne des Wortes ein Fön in exaktem Winkel festgezurrt und voilà die Swiss Rolling II hat eine gut improvisierte Frontscheibenheizung und der Steuermann gute Sicht. Sicher treffen wir im Hafen von Stenungsund ein.

7.9.2017

Der Hafen von Stenungsund liegt direkt am Einkaufszentrum. Das erlaubt morgens den Luxus von knusperig gebackenen Brötchen und frisch gepresstem Orangensaft zum Frühstück. Übrigens keine Selbstverständlichkeit für ein Frühstück um 0900 Uhr, da die meisten Geschäfte bis anhin erst nach 1000 Uhr ihre Tore geöffnet hatten. So langsam sind wir ein wenig vertraut mit den hier offenbar saisonalen sowie schwedischen Eigenheiten. Wein ist Mangelware, Süsses ist in allen Versionen überall kiloweise erhältlich, sehr zur Freude einiger Crewmitglieder. Restaurants mit schwedischer Gastronomie sind eine Seltenheit. Das Smörebröd würde sich eher in der heimischen Ikea finden als in unseren aktuellen Breitengraden. Die markierten Präsenzzeiten der Hafenmeister scheinen in einigen Fällen nur noch der Dekoration zu dienen. Umso mehr kommen wir auf die Kosten idyllischer Landschaften und malerischen verlassenen Dörfer. Einige hätten schon fast die Bezeichnung Ghost Town verdient. Diese Umstände sind bei der Hafenwahl auch heute eine Herausforderung. Erst nach drei angelaufenen Häfen werden wir fündig. Umso mehr werden wir belohnt mit einem bis anhin noch nicht dagewesenen Landschaftsbild. Eine majestätische Burg thront in höchster Lage direkt vor unserem Hafenplatz.

Johannes Münger


Törn 26.8. -01.9.2017: Oslo – Göteborg

CCS Törn 08/2017/35 auf der Rolling Swiss II von Oslo nach Göteborg

Mannschaft:
Skipper 1: Richard Lebeda, Skipper 2: Benito Torres, Crew: Daniel Hauenstein, Günther Hofbauer, Markus Küng, Philippe Pointet

26.08.2017 Von Oslo nach Holmen
Um 0800h treffen wir, Richard und Ben, die Vor-Crew für die Bootsübernahme. Mit den restlichen Crew-Mitgliedern haben wir erst um 1000h abgemacht. Nun heisst es, die Kabinen zu beziehen und sich für die bevorstehende Woche einzurichten. Der Koffer unseres Kollegen aus der Westschweiz ist nicht angekommen. Noch schnell muss er ein paar Sachen einkaufen gehen, während die anderen sich um den Einkauf der Bordverpflegung kümmern. Nachdem alles gut verstaut ist, übernimmt Ben die Sicherheitseinweisung. Nach ein paar zusätzlichen Erklärungen und Anweisungen vom Skipper machen wir das Schiff klar zum Ablegen. Wir legen um 1520h los Richtung Holmen. Kaum ist die erste Stunde vorbei, gibt es schon das erste POB. In der Bucht von Holmen ankern wir und nach dem ersten Ankertrunk machen sich Markus und Daniel daran, für uns das Nachtessen vorzubereiten.

27.08.2017 Von Holmen nach Fredrikstad
Was für ein herrlicher Morgen in dieser Bucht. Traumhaftes Wetter und das Wasser ist spiegelglatt. Nach dem Frühstück geht’s dann los nach Fredrikstad. Traumhafte Passagen und wenn immer möglich im Schutze der Schären fahrend. Kurz vor Fredrikstad dann die Stunde der Wahrheit: Kommen wir mit der Rolling Swiss unter der 5.5m Brücke durch? Genügt es, die UKW-Antennen runter zu klappen? Wir haben alles korrekt berechnet und fahren unter der Brücke weiter nach Fredrikstad wo wir gleich am Stadtpier anlegen.  Der wohlverdiente Ankertrunk lässt nicht lange auf sich warten und nach erfolgter Manöverkritik gilt es, den (See)bären-Hunger zu stillen.

28.08.2017 Von Fredrikstad nach Hamburgsund
Nach einer gewohnt erholsamen Nacht wird, wie am Vorabend besprochen, das Dinghi herunter gelassen, damit ein Teil der Crew damit zu den sanitären Anlagen fahren kann. Nach der Rückkehr wird das Schiff für das Ablegen klar gemacht. Heute haben wir wiederum eine längere und spannende Fahrt vor uns Richtung Hamburgsund. Nach dem Ablegen geht es erneut durch die Schären und plötzlich trifft das ein, wovor uns unser Skipper Richard immer gewarnt hat: Der Plotter ist ausgestiegen! Nun heisst es nach alter Schule mit Karte, Kompass und Augen, das Boot in unseren Zielhafen zu dirigieren. Jedoch wird dies, dank der Mithilfe aller, bravurös gemeistert und wir treffen am späteren Nachmittag in Hamburgsund ein. Nach dem Anlegen muss der Plotterausfall irgendwie kompensiert werden und wir belohnen uns für unsere Leistung mit Kaffee und Kuchen im Pipershuset. Zurück auf dem Schiff wird das Abendessen vom Skipper 2 gekocht, der die Crew mit einem Thai Curry verwöhnt.

29.08.2017 Von Hamburgsund nach Lysekil
Wie bereits üblich, hatten wir am Vorabend die Tagesroute zusammengestellt, heute mit dem Ziel Lysekil. Wir legen in Hamburgsund ab und weil wir ja auf einem Törn sind, um verschieden Manöver zu üben, ist heute erstmal jeder mit Hafenmanöver dran. Die genauen Instruktionen des Skippers helfen uns dabei, diese gekonnt durchzuführen. Danach verlassen wir das malerische Dörfchen mit den typischen rot-weissen Häuschen und fahren Richtung Soten-Kanal. Die Drehbrücke ermöglicht hier eine uneingeschränkte Durchfahrtshöhe, wobei wir mit unserer Höhe eh keine Schwierigkeit gehabt hätten. Wir fahren weiter Richtung Kungshamn und von dort nach Lysekil. In der Marina erweist sich das Anlegemanöver als eher schwierig, bekommen wir doch starken, ablandigen Wind. Doch auch das schaffen wir und machen die Rolling Swiss am Steg fest.

In Lysekil ist die Saison schon vorbei und nur noch wenige Lokale sind geöffnet. Wir kehren im Old House Inn Steakhouse ein und geniessen ein herrliches Nachtessen bei bester Laune.

30.08.2017 Von Lysekil nach Stenungssund
Heute verlassen wir Lysekil bei herrlichem Wetter. Da wir zeitlich gut dran sind und die Tagesetappe nicht all zu lang sein wird, nutzen wir die Gelegenheit und üben ausgiebig das POB-Manöver. Jeder ist mal dran und anschliessend wird gleich die Manöverkritik durchgeführt. Das hilft jeweils dem Nächsten, das Manöver noch besser zu fahren.

Weiter gehts nach Henan, wo wir einen längeren Kaffee-Halt einlegen wollen. Bei der Anfahrt kommen wir an verschiedene Skulpturen vorbei, die an der Küste aufgestellt wurden. Nach der kleinen Stärkung legen wir wieder ab und nehmen Kurs Richtung Zielhafen Stenungssund. Dort in der Marina angekommen legen wir an, müssen aber kurze Zeit später den Hafenplatz wechseln, da die Anschlüsse für Wasser und Strom sehr ungünstig liegen. Bei der späteren Wahl, selbst auf dem Schiff zu kochen oder auswärts Essen zu gehen, entscheidet sich die Crew fürs „bekochen lassen“ und gehen zum Italiener.

31.08.2017 Von Stenungssund nach Ökerö
Unser Ziel heute ist Ökerö, unweit von Göteborg, draussen in den Schären. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch einen Zwischenhalt in Marstrand einlegen. Es regnet und beim Anlegen in Marstrand versuchen wir gegen den Wind anzulegen. Verschiedene Anläufe werden genommen doch der Wind drückt uns immer wieder vom Steg weg. Schliesslich entscheiden wir uns für einen anderen, sichereren Steg und legen an. Solche Situationen geben uns die Möglichkeit, Manöver zu üben und unsere Erfahrungen zu sammeln. Wir gehen in die Villa Maritim und gönnen uns eine kleine Stärkung, Fachsimpeln ein wenig über das Anlegemanöver und lassen die bereits zurückgelegte Strecke Revue passieren.  Noch stärkerer Regen setzt ein und wir beschliessen, unsere Tagesetappe weiter zu führen, denn es sind nur noch 14 sm bis nach Ökerö. Im Hafen angekommen werden wir sofort vom freundlichsten Hafenmeister von Schweden zu unserem Liegeplatz gewiesen. Das Anlegen klappt wie am Schnürchen.

01.09.2017 Von Ökerö nach Göteborg
Wie üblich hatten wir am gestrigen Abend noch unsere Passage geplant und von Richard ganz bestimmte Koordinaten erhalten, die in die Strecke eingebaut werden sollten. Er wollte uns noch am letzten Tag etwas Besonderes zeigen. So legten wir in Ökerö ab und folgtem dem eingegebenen Kurs auf dem Plotter. Am Bildschirm war nebst der Karte auch das Radarbild aufgeschaltet. Wir fuhren auf eins der genannten Punkte und Richard erklärte uns nun, wieso wir darauf fuhren. Es war ein Racon, eine Radarantwortbake. So ein Ding, dass man im theoretischen Teil der Ausbildung lernt, aber praktisch nie zu Gesicht bekommt. Jetzt wurde aus Theorie gelebte Praxis. Nun gings aber auf das Törnziel zu. Ein Tankstopp im Sporthafen von Hinsholmskilen und dann den Docks und den Hafengebäuden entlang, mitten durch Göteborg in den zentralsten Hafen, Lilla Bommen.

Hier endet unser Törn, den wir unfall- und schadenfrei durchgeführt haben. Mit vielen neuen Eindrücken und mit tollen neuen Freundschaften.

Fotos:


Törn 08/2017/16 – Delfzijl – Hamburg

Nach einer langen Anreise über Amsterdam Schiphol oder Amsterdam Central und mit dem Zug via Utrecht, Groningen nach Delfzijl treffen nacheinander Fredi, Michi und der Skipper Paul im Hotel de Boegschroef am Hafen von Delfzijl ein. Am Samstagvormittag gegen 11:30 Uhr stossen Roli, Adrian und Debora, die mit dem Auto über Hamburg angereist sind, bei der Rolling Swiss II dazu. Damit ist die Crew für den Törn nach Hamburg komplett. Die Übergabe mit dem «Vorskipper» Johannes ist schnell erledigt. Ich kenne Johannes und bin sicher, dass er mir ein intaktes und gut gereinigtes Schiff übergibt.

An einem kurzen Briefing mit der Crew entscheiden wir aufgrund der Wetterlage erst am Sonntag auszulaufen. Die Crew erledigt unter Leitung des Smutje Michi den Grosseinkauf. Den Nachmittag benützen wir, um die Kabinen zu beziehen und Roli unser Skipper 2 und Bordelektriker setzt die ersten geplanten Umbau- und Reparaturarbeiten um.

Die Alternativroute via Ems-Jade-Kanal kommt infolge einer defekten Brücke nicht in Frage. Die weitere Alternative via Küstenkanal kommt wegen der Höhe der RS II von über 5 m, ohne gelegten Geräteträger, ebenso wenig in Frage. Wir entscheiden wir uns trotz der schlechten Wetterprognosen für die Route entlang der Ostfriesischen Inseln. Ein erster, von Adrian geplanter Schlag von 23 sm führt uns am Sonntag zur Insel Borkum. Wir entscheiden am nächsten Tag den 66 sm langen Schlag nach Harlesiel bei 5-6 Bft. zu wagen. Bereits bei der Ausfahrt aus der Ems in die Nordsee, muss die RS II gegen hohe Wellen, die auf den Bug auftreffen, «kämpfen». Wir vermuten, dass die spezielle Wellenlage durch die drei Faktoren Wind, Strömung und flaches Wasser entstanden sind. Drei unserer Crewmitglieder «schlagen die heftigen Bewegungen der RS II auf den Magen» und sie müssen sich in ihre Kojen zurückziehen. Nach dem Beidrehen auf einen NO Kurs im tieferen Wasser, wird das Stampfen durch Rollbewegungen abgelöst. Nach einer anspruchsvollen Fahrt durch das Wattenmeer, haben wir bei der Einfahrt nach Harlesiel aufgrund eines Fahrfehlers eine leichte Grundberührung. Wir entscheiden die RS II am nächsten Tag auf einer Slipanlage zur Kontrolle aus dem Wasser zu nehmen und wegen der schlechten Wetterprognose den nächsten Tag in Harlesiel abzuwettern. Der gemütliche Abend bei Elfi im Yachtclub von Harlesiel entschädigt uns für die Strapazen des Tages.

Die Kontrolle der RS II auf der Slipanlage ergibt, dass wir Glück gehabt und keine Schäden an den Propeller entstanden sind. Die Manövrierübungen mit der Crew im Binnenhafen von Harlesiel am nächsten Tag müssen wir infolge starker Winde abbrechen.

Wir entscheiden uns am Mittwochmorgen eine Sonderschleusung für 17 EUR zu «leisten» damit wir bereits um 07:00 Uhr mit 1 ½ Std. nach Hochwasser, anstatt um 08:00 Uhr mit 2 ½ Std. durch das Wattenmeer auslaufen zu können. Die 50 sm lange Überfahrt nach Cuxhaven findet bei beinahe schönem Wetter mit moderaten Wind- und Wellenverhältnissen statt. Wir benützen das gute Wetter und den zeitigen Start für ein Anker- und die MOB-Manöver vor Cuxhaven.

Am nächsten Tag laufen wir von Cuxhaven nach dem 46 sm entfernten Wedel vor Hamburg. Das Nachtessen nehmen wir nach längerem Spaziergang in der «Elbe 1» bei der, gemäss Roli, «schönen Bedienung» ein. Kurz vor 21:00 Uhr laufen wir wieder aus, um Hamburg mit seinen vielen «nautischen Lichtern» bei Nacht anzulaufen. Nach einer nächtlichen Hafenrundfahrt legen wir nach 19 sm um 23:00 Uhr im Cityhafen an der Elbphilharmonie an.

Den Versuch am Freitagvormittag die RS II in Hamburg aufzutanken misslingt, da die Sportboot-Tankstelle in Revision ist. Da die beiden Skipper eine weitere Woche auf der RS II bleiben, kann die Betankung aufgeschoben und der nächsten Crew übergeben werden.

Nach einem gemütlichen Nachtessen im Achterbahnrestaurant Schwerelos in Hamburg, geht ein spannender, nicht ganz einfacher aber für alle lehrreicher Törn zu Ende.

Paul Longoni


Törn 17. bis 29. Juli 2017: Dalen – Oslo

Besatzung:

Skipper 1 Florin Cadalbert, Skipper 2 Rudolf Bachmann
Crew: Max Gubler, Armin Haering, Pierre-François Sieber, Martina Wartenweiler

Wir trafen uns alle, fast alle, in Oslo, wo wir die erste Nacht im Hotel verbrachten und am nächsten Tag den Bus für die Fahrt nach Dalen nahmen. Dort stiess dann auch Max zu uns, welcher bereits schon ein paar Tage in Norwegen verbracht hatte. Die Crew war jetzt komplett und somit ging es am nächsten Tag los.

Fünf Tage verbrachten wir auf dem wunderschönen Telemarkkanal. Unsere Etappen: Von Dalen nach Kviteseid, dann nach Ulefoss, anschliessend rauf nach Notodden und schliesslich runter nach Skien. Das Wetter war uns im Grossen und Ganzen wohlgesinnt. Wir hatten Spass, die vielen Schleusen zu passieren und dabei den jungen Schleusenwärtern und –wärterinnen bei ihrem schweisstreibenden Handwerk zuzusehen. Bei Flachwasser waren wir wiederholt gefordert, die Route sicher zu meistern. Skien war dann ein Highlight: Armin bekam endlich sein Gepäck wieder und wir lernten Ove kennen (ein Kollege von Max aus früheren Zeiten) und konnten mit ihm das alte Schiff ERIK, sowie den Clubraum der Seemannsgesellschaft bestaunen.

Am Sonntag, 23.07.17 sagten wir dem Telemarkkanal Adieu. Unser erstes Ziel war Larvik. Am nächsten Tag schnupperten wir etwas am Inselchen Svenner, aber da schlechtes Wetter war, gings gleich weiter bis Tønsberg. Nun war wieder schönes Wetter angesagt und den nächsten Nachmittag und die Nacht verbrachten wir in einer schönen Bucht. Armin, Florin und Martina wagten sich sogar ins Wasser, welches überraschend angenehm warm war. Dann ging’s zurück in die Zivilisation, nach Moss. Wir legten da im Kanal, in der Nähe eines Pubs, an. Am Abend war dort ein Konzert einer einheimischen Band. Richtig rockig, richtig cool und so richtig laut!

Dann nahmen wir Kurs auf Oslo. Auf dem Weg machten wir Halt bei Oscarsborg. Nach einer schmackhaften Gemüsesuppe waren wir gestärkt für die Besichtigung der Burg, zwar bei Regen, aber deshalb nicht minder interessant und historisch lehrreich. Die kommende Nacht verbrachten wir in Leangbukta. Hier mussten wir die Dienste einer Werft für eine kleine Reparatur und vor allem zum Oelwechsel in Anspruch nehmen. Am Abend wurden wir ein weiteres Mal verwöhnt von Max’s Curry. Die letzte Etappe nach Oslo Akerbrygge war etwas rauh. Es blies ein kräftiger Wind – immerhin bei eitlem Sonnenschein. Dank der Vorankündigung beim Hafenmeister hatten wir im Hafen einen super Anlegeplatz in Poleposition, wo Florin, trotz starken Böen, souverän anlegte.

Der Törn war sehr schön und vor allem dank Kanal und Nordsee sehr vielseitig. Wir waren eine angenehme Crew, jeder und jede half überall und vor allem war der Trip sehr lehrreich! Zu viert verliessen wir am Samstag die Rolling Swiss II in Richtung Flughafen Oslo. Florin und Max blieben auf dem Schiff und absolvierten auch noch den Folgetörn.

Martina Wartenweiler

1_Dalen-Oslo 5_Dalen-Oslo 6_Dalen-Oslo 7_Dalen-Oslo 8_Dalen-Oslo 9_Dalen-Oslo


«Fotografieren auf See» vom 01. bis 08. April 2017

Thementörn «Fotografieren auf See» vom 01. bis 08. April 2017 – Einmal die grosse Rundfahrt ab Amsterdam – mit einem bisschen von «Allem» – Bitte J

00 Route YB Törn 08-2017-14

Früh in der Saison starteten wir diesmal bereits mit dem einem Spezialtörn  zusammen mit unseren langjährigen Kollegen vom BOOTE-Magazin. Zusammen mit Christian und Morten sowie den «jungen nautischen Aspiranten» Maurice und Malte führten wir einen Törn unter dem Motto «Fotografieren auf See» durch.

Idee ist es, für unsere CCS-Crews und der Leserschaft von BOOTE aufzuzeigen, wie Motive auf See, bzw. während Törns am besten fotografisch festgehalten werden können. Welche Ausrüstung benötigt man? – wann kann auch ein Handybild bereits ein gutes Resultat erzielen?  – wann sind aber «bessere Kameras gefordert»? – wann wird es sogar mit einer hochwertigen «Spezialausrüstung» schwierig! Und was heisst es, dass es auf dem Schiff eh immer schaukelt?! – Wo sind die Limits?

Wir haben es ausprobiert – Resultate verglichen – bei Tag und Nacht, Licht und Gegenlicht – mit Zoom und Weitwinkel hantiert – es hat grossen Spass gemacht!!

Vor allem auch als wir die Kameras nicht bereit hielten und uns «offline» gemütlich amüsiert haben!

Ok es gab auch Hoch- und Tiefs aufgrund unserer Arbeit: Einige von uns (mich inklusive ) wurden in Den Helder von der Militärpolizei der Marine wegen Fotografieren im Militärgebiet unter Arrest gestellt (Reeds war nicht korrekt – und die Kriegsschiffe weiter weg als von jeder anderen Position in Den Helder – aber eben die Rules…) – dafür hat uns aber auch mein Freund Herman IJsseling, bekannt durch seine atemberaubenden Luftaufnahmen als Flying Focus, in seinem Hangar auf Texel empfangen und uns viele spannende Geschichte erzählt… Herman hat im Jahr 2012 für uns auch Luftaufnahmen der RSII in einer «leicht bewegten Nordsee» gemacht.

Der Bericht im  BOOTE-Magazin wird demnächst erscheinen. Wir werden ihn hier präsentieren und freuen uns einmal mehr aufs Resultat – Seitens CCS-MY planen wir bei genügendem Interesse auch eine Themenpräsentation für interessierte RGs zu erstellen.

Vorerst müsst ihr Euch nur mit meinen Impressionen des Törns begnügen – ich erachte sie immerhin als akzeptabel 😉

Ich möchte mich nochmals bei meiner Crew – dem Fototeam – Christian, Morten, Maurice und Malte bedanken – am liebsten gleich wieder 😉

Mit dem besten Dank alle Beteiligten – well done!

Marc Pingoud

Impressionen
02 170331 Amsterdam Flusschiffe wie Tetris 04 170402 Cardinalexander vor Rotterdam 05 170402 Binnen nach Rotterdam 06 170403 Bug Fionia Seaways Rotterdam(1) 08 170403 Hoek van Holland 10 170403 Nordsee wie Spiegel 11 170403 Wann wird eine Küste interessant 12 170403 Warten auf den Sunset 14 170403 Sunset Ijmuiden 15 170403 Dianthus mit Pilot vor Ijmuiden 16 170403 Nachteinfahrt Ijmuiden 17 170404 Flying Focus Flotte 18 120329 RSII in action by Flying Focus 19 170405 Rolling Swiss einsam auf de Kreupel 20 170405 Windräder Medemblik 24 170406 Rolling Swiss II in Voldendam 26 170407 übliches Paperwork am Törnende


Kadertörn 25.03. – 01.04 2017 Enkhuizen – Amsterdam

PDF Törnbericht 08-2017-13

08_2017_13

Route Törn 08/2017/13

Skipper: Christoph
Crew: Paul, Ruedi, Björn, Roland, Guido
Christoph, unser Skipper auf diesem Törn, gab uns bereits vor dem ersten Törntreffen einige Aufgaben. Als angehende Skipper sollte jeder von uns das Treffen entsprechend vorbereiten. Auf dem Törntreffen präsentierten wir unsere ausgearbeiteten Routenvorschläge, erläuter-ten die Checklisten für das persönliche Gepäck und den Einkauf. Die niederländische Ge-schichte und Kultur wurde auch kurz behandelt.


Einwassern der MY ROLLING SWISS II vom 15.-18.März 2017

Saisonstart 2017, Einwassern der MY ROLLING SWISS II vom 15.-18.März 2017 in Medemblik

Eigentlich ist das Einwassern mittlerweile Business as usual – Neben der Freude, dass die Saison losgeht auch die Freude die alten Bekannten aus Medemblik wiedermal zu sehen.

Also kurz gefasst – bei der RSII ist die Inbetriebnahme problemlos erfolgt.

Auch Aldo und Rolf waren in Medemblik, um unsere Segelyacht „SMILING SWISS“ für die Saison 2017 vorzubereiten.
Meine beiden Segelkollegen lagen gut in der Zeit – waren bereits beinahe fertig, als ich am Donnerstag erst mit meinen Arbeiten an der «Rolling» begann…

Aber eben: und zweitens kommt es anders als man denkt…: Unsere beiden Crews für den ersten Törn sollten bereits am Freitag eintreffen, wollen das Schiff übernehmen und ihren Törn beginnen.

Von der Werft ins Ijsselmeer müssen wir am Freitag mit unseren Schiffen durch eine Schleuse und eine Zugbrücke fahren – Eigentlich kein Thema, wenn man da nicht am Donnerstagabend die Nachricht erhält, dass die Brücke ist aufgrund eines Defektes nur mit einem Tiefgang von 1.70m passierbar wäre… ok, die „Rolling“ hat 1.20m … kein Problem für mich – aber was machen wir nun mit der „Smiling“ mit 2.0m Tiefgang?

Krisensitzung in der Yacht Werft von Peter de Klerk… Schwimmkörper montieren? Kran an der Brücke? Tieflader-Transport direkt ins 2km am Ijsselmeer gelegene Marina? Es bleiben 12 Stunden Zeit zum Organisieren…!
Lösung gefunden: Tieflader! … und so kam es, dass am Freitagmorgen bei der für den Saisonstart bereitstehenden „Smiling“ gleich wieder Mast und Rigg demontiert werden müssen…!
Aber es passte alles – Das Team von Peter de Klerk hatte es im Griff!
Am Mittag auf dem Tieflader erweckte die „Smiling“ den Anschein, dass sie frisch poliert und glänzend unterwegs zu einer Boat-Show wäre…
Am späten Nachmittag stand aber auch die „Smiling“ der ersten Crew zur Schiffsübernahme bereit. Die Saison kann für beide Schiff losgehen!
Besten Dank an alle Beteiligten -Super!

Marc Pingoud

Schiffsverantwortlicher MY Rolling Swiss II

01 170317 Rolling und Smiling am Kran 02 170317 Smiling auf Lader 03 170317 Smiling auf LKW 04 170316 Neuer Plotter 05 170317-Tieflader Smiling